Millionen-Preis: Prinz William will die Welt retten

Prinz William

Der britische Royal engagiert sich für den Umwelt- und Klimaschutz.

"Die nächsten zehn Jahre sind eine kritische Dekade für den Wandel", sagte der 38-Jährige in einem am Donnerstag veröffentlichten Film zum Preis.

Der britische Prinz William hat einen mit insgesamt 50 Millionen Pfund dotierten "Earthshot"-Preis ins Leben gerufen, um Lösungen für Umweltprobleme zu finden". Jedes Jahr werden demzufolge fünf Auszeichnungen in Höhe von jeweils einer Million Pfund verliehen, umgerechnet also rund 1,1 Millionen Euro.

Über die Preisträger wird William nicht alleine entscheiden, sondern Teil eines Gremiums sein, dem neben Unternehmern, Ökonomen und Umweltschützern und auch Prominente wie Shakira, Cate Blanchett und natürlich David Attenborough angehören. Er hoffe daher, dass der Preis "die besten Köpfe wachrüttelt und zusammenbringt" und zu den "bestmöglichen Lösungen" führe, um "einige der größten Umweltherausforderungen zu lösen und anzugehen".

Mit seinem Engagement tritt der Prinz auch ein wenig in die Fußstapfen seines Vaters Charles, der sich seit langem für den Naturschutz und ökologische Landwirtschaft einsetzt. Die Jury ist - neben Prinz William - mit Vertretern verschiedener Bereiche besetzt. Die Kategorien hierfür sind der jeweilige Schutz der Natur, der Meere und des Klimas sowie die Verbesserung der Luftqualität und das Streben nach einer müllfreien Welt. Dazu dürfte Williams Anliegen, den Planeten zu reparieren, auf jeden Fall gehören.

Die Bezeichnung "Earthshot" haben die Organisatoren von "Moonshot" abgeleitet: Der frühere US-Präsident John F. Kennedy hatte 1961 sein Ziel ausgegeben, innerhalb von zehn Jahren einen Menschen zum Mond zu schicken - was 1969 mit Neil Armstrong auch gelang. Prämiert werden könnten Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler, Aktivisten und Aktivistinnen, Unternehmensvorsitzende, Regierungen und einzelne Länder.

Der Preis soll sowohl "einen Anreiz für Veränderungen" schaffen als auch dabei helfen, "den Planeten zu reparieren", wie es auf der Twitter-Seite des Preises heißt. Die Auszeichnung wird weltweit von zahlreichen Organisationen unterstützt.

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