Wegen steigender Corona-Infektionen: Übertragung der Fußball-Bundesliga wird zum Problem

Wegen Corona ist die TV-Übertragung der Bundesliga am kommenden Wochenende gefährdet

Am kommenden Wochenende könnte wegen Corona nicht nur der Stadionbesuch (abhängig vom Inzidenzwert am jeweiligen Standort) flachfallen - sondern auch die Bundesliga-Übertragung im TV und Radio!

Nach der Länderspielpause geht's am Wochenende mit der Bundesliga weiter. Das berichtete der kicker am Montag. Ob diese jedoch rechtzeitig und in einem ausreichenden Umfang durchgeführt werden können, steht auf einem anderen Blatt. Laut dem DFL-Hygienekonzept dürfen nämlich keine Personen, die in einem in- oder ausländischen Risikogebiet waren, im Stadion arbeiten.

Das betrifft auch die Mitarbeiter (Reporter, Kameraleute und Techniker) von Fernseh- und Radiosendern! Nicht zuletzt wegen der Reisen zu den Länderspielen.

Hinzu kommt: Sky hat seinen Sitz in der Nähe von München, die Sportschau sendet aus Köln, wo auch die DFL-Produktionsfirma Sportcast beheimatet ist. In beiden deutschen Großstädten wurde der Corona-Warnwert 50 in der 7-Tage-Inzidenz überschritten - das hat formal gesehen Folgen. Neben Arbeitnehmern von TV-Sendern und Produktionsfirmen sind auch Ordner, Greenkeeper, der Sanitätsdienst und weitere Arbeitnehmer betroffen.

Dem Bericht nach hat die DFL bereits eine Taskforce mit der Frage betraut, wie trotzdem sichergestellt werden kann, dass die gewohnten Standards der Berichterstattung gewährleistet werden können. Konkrete Maßnahmen wurden allerdings noch nicht genannt. Schon bei mehr als 35 Neuinfektionen je 100.000 Einwohnern gilt die Risikostufe "hoch" im DFL-Konzept. Demnach werden PCR- oder COVID-19-Schnelltests in Erwägung gezogen, um im betroffenen Personenkreis Infektionen weitgehend ausschließen zu können. Diese Stufe hat auch Auswirkungen auf Höchstgrenzen in den einzelnen Bereichen eines Stadions. Noch viel wichtiger: Ist das Level "hoch" erreicht, dürfen nur vier statt fünf Schiedsrichter in den Innenraum, Funktionsteams dürfen nur 20 statt 26 Mitglieder umfassen.

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