Corona-Risikogebiete: EU einigt sich auf Ampelsystem für Reiseregeln

Die Ampel Karte dürfte nun innerhalb der kommenden Tage online gehen. Sie soll von der europäischen Gesundheitsagentur ECDC erstellt und wöchentlich aktualisiert werden

Entscheidend ist die kumulative Anzahl der Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner der letzten 14 Tage, die Rate der positiven Tests sowie die Testrate. Österreich enthielt sich. Die Sorge gilt dem Tourismus.

Flugzeug: Auch von der Luftfahrtbranche hagelt es Kritik zu der Corona-Ampel (Symbolbild). Das Konzept hat auf EU-Ebene allerdings durchaus Gefallen gefunden, wenn auch nicht in allen Ländern im gleichen Ausmaß. Für grüne Gebiete mit niedrigen Infektionszahlen sollen künftig keine Einreiseverbote mehr verhängt werden, wie eine Mehrheit der Europaminister am Dienstag in Luxemburg beschloss. Damit will die EU Reisebeschränkungen in der Pandemie besser koordinieren. In der Folge seien die meisten Regionen Europas auf der geplanten Risikolandkarte schon jetzt rot gefärbt. Auch Österreich wäre großteils rot. Sie soll von der europäischen Gesundheitsagentur ECDC erstellt und wöchentlich aktualisiert werden. Bei "orange" müssen die Neuinfektionen unter 50 und die Rate positiver Tests unter vier Prozent liegen. Ebenfalls orange wären Regionen, in denen die Inzidenz zwischen 25 und 150 Fällen liegt, die Rate positiver Tests aber unter 4 Prozent. Auf "rot" schaltet die Ampel, wenn die Neuinfektionen höher als 50 bzw. die Rate der positiven Tests vier Prozent oder höher liegen, oder wenn die Neuinfektionsrate mehr als 150 beträgt.

Zumindest für Reisende aus grünen Regionen sollen die EU-Staaten die Einreise nicht mehr verwehren.

"Wir wollen treffsichere Kriterien, wir wollen Vorhersehbarkeit, was Reisewarnungen betrifft, was die Einschätzung aus anderen Ländern betrifft", wird die Politikerin weiter zitiert. Ebenso wenig gibt es einheitliche Kriterien für Quarantäne- und Testpflichten.

Die Ampel Karte dürfte nun innerhalb der kommenden Tage online gehen. Sie soll von der europäischen Gesundheitsagentur ECDC erstellt und wöchentlich aktualisiert werden

Auch der luxemburgische Außenminister Jean Asselborn äußerte sich kritisch.

Bislang entscheidet jedes Land nach eigenen Kriterien, welche anderen EU-Länder oder -Regionen es als Risikogebiet einstuft. Er sei zudem nicht überzeugt, dass das Verfahren dem europäischen Recht entspreche. Sie sprach sich in Luxemburg für einheitliche Quarantänezeiten und die Möglichkeit, sich frei zu testen, aus.

Zusätzliche Kriterien könnten Daten zur Bevölkerungsgröße, zur Aufnahme in Krankenhäusern und auf Intensivstationen sowie zu Sterberaten sein.

"Gerade das Tourismusland Österreich wird von solchen vertrauensbildenden Maßnahmen, die auf klar nachvollziehbaren Indikatoren beruhen, profitieren", so Schieder. Man dürfe die Gesundheit der Europäer "nicht ein zweites Mal so mutwillig aufs Spiel setzen wie in Ischgl".

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