Mehr als 700 Festnahmen bei neuen Massenprotesten in Belarus ROUNDUP

Schlechte Neuigkeiten für den belarusischen Präsidenten Alexander Lukashenko

Wenn sich die Lage in dem Land nicht verbessere, sei die EU bereit, weitere restriktive Maßnahmen zu ergreifen, heißt es in einer am Montag bei einem Außenministertreffen in Luxemburg verabschiedeten Erklärung. Von den Sanktionen solle dann auch Präsident Lukaschenko betroffen sein.

Wegen der anhaltenden Gewalt gegen Demonstranten in Belarus nimmt die EU nun Staatschef Alexander Lukaschenko persönlich ins Visier.

Bislang war Lukaschenko nicht unter denjenigen Personen, die die EU wegen angeblicher Wahlfälschungen und der gewaltsamen Reaktion auf bürgerliche Protestesanktioniert hat. "(.) Es gibt nach wie vor Verhaftungen von friedliebenden Demonstranten", sagte der SPD-Politiker am Montag am Rande von Beratungen der EU-Außenminister in Luxemburg.

Die EU-Staaten haben der Regierung in Belarus mit neuen Sanktionen gedroht.

Ein erneuten Ausbau der Zusammenarbeit mit den Behörden soll nur dann möglich sein, wenn die Grundsätze der Demokratie, der Rechtsstaatlichkeit und der Menschenrechte gewahrt werden.

EU droht Russland und Lukaschenko Sanktionen an

Wegen des Konflikts wurden von der EU bisher Sanktionen gegen 40 Verantwortliche verhängt.

Nach der Wahl vom 9. August hatte die staatliche Wahlkommission Lukaschenko zum Sieger erklärt.

Bei neuen Massenprotesten gegen Lukaschenko sind nach offiziellen Angaben mehr als 700 Demonstranten festgenommen worden. Das teilte das Innenministerium am Montag in Minsk mit. Nur wenige seien wieder freigelassen worden, 570 seien in Gefängnisse gebracht worden, hieß es. Menschenrechtler hatten zuvor von mehr als 70 Festgenommenen berichtet.

Die Sicherheitskräfte hatten am Sonntag bei einer Großkundgebung der Demokratiebewegung Knall- und Blendgranaten sowie Tränengas eingesetzt und waren auch mit Wasserwerfern gegen Demonstrantinnen und Demonstranten vorgegangen. Es gab zahlreiche Verletzte. Inzwischen kündigte das Innenministerium in Minsk an, gegen die Demonstranten Schusswaffen einzusetzen, sollten die Proteste fortgesetzt werden. Als Grund wurde eine Radikalisierung der Oppositionsbewegung gegen Lukaschenko angeführt. Vertreter der Opposition kritisieren dagegen eine zunehmende Härte der Sicherheitsbehörden gegen friedliche Demonstranten. Er verwies zudem auf die "harte, unverhältnismäßige Antwort" der belarussischen Sicherheitskräfte auf die Proteste gegen den Präsidenten am Sonntag.

Related:

Comments

Latest news

Aldi: Rückruf! Gefahr durch Käse droht - schwere Verletzungen möglich
Deutschland - Es gibt einen erneuten Rückruf bei Aldi - ausgerechnet mit einem Produkt, das wohl jeder von uns im Kühlschrank hat. Die Produkte bei Aldi Nord und Aldi Süd betreffen die Mindesthaltbarkeitsdaten bis einschließlich 16.

Coronavirus - Strenge Schutzmaßnahmen in Tschechien
Kinos, Theater, Museen und Galerien sind in Tschechien wegen des Infektionsgeschehens bereits seit Montag geschlossen. Die Maskenpflicht gilt nicht mehr nur in Innenräumen, sondern auch an Haltestellen öffentlicher Verkehrsmittel.

Donald Trumps Leibarzt: "Der Präsident stellt kein Übertragungsrisiko für andere mehr dar"
Dort gaben ihm Ärzte unter anderem das Medikament Remdesivir , Entzündungshemmer und einen experimentellen Antikörper-Cocktail. Kann Trump sich gegen Biden behaupten? Bereits Anfang kommender Woche sollen Auftritte im deutlich größeren Rahmen folgen.

Slot Game Symbols To Wish For
It is widely credited with setting the trend of using playing card symbols on the reels, as well as things like bells. In the online slot world this happens more often than not due to the number of pay lines that are genuinely present.

Was wird in Deutschland eigentlich gespielt?
Zocken ist ein vollkommen normales Hobby geworden, dessen Einfluss auf die Populärkultur unmöglich verneint werden kann. Diese und ähnliche Zahlen decken sich übrigens auch mit den Zahlen des Videospielmarkts in Deutschland im Jahr 2018.

Other news