Mindestens 70 Objekte: Unbekannte beschädigen Ausstellungsstücke in Berliner Museen

Diese Nachricht postete Attila Hildmann Ende August auf dem Nachrichtendienst Telegram

Unbekannte haben auf der Museumsinsel laut Deutschlandfunk und der Zeitung Die Zeit am Tag der deutschen Einheit Dutzende Exponate beschädigt.

Auf der Museuminsel gab es einen Anschlag auf 70 Kunstwerke. Laut "Zeit" handelt es sich um einen "der umfangreichsten Angriffe auf Kunstwerke und Antiken in der Geschichte Nachkriegsdeutschlands".

Sie hätten Werke im Pergamonmuseum, im Neuen Museum, in der Alten Nationalgalerie und an anderen Standorten mit einer öligen Flüssigkeit besprüht, die sichtbare Flecken auf ägyptischen Sarkophagen, Steinskulpturen und Gemälden des 19. Jahrhunderts hinterließ.

Bisher waren weder die Öffentlichkeit noch andere Museen über den Vorfall vom 3. Oktober informiert worden. Zu den Motiven des Täters oder der Täter war zunächst nichts bekannt.

Auf Anfrage der "Zeit" und des Senders hätten die Stiftung Preußischer Kulturbesitz und die Berliner Polizei Beschädigungen an Ausstellungsobjekten und ein Ermittlungsverfahren wegen Sachbeschädigung bestätigt. Der Verschwörungsideologe Attila Hildmann hatte im August und September auf seinem öffentlichen Telegram-Kanal behauptet, das Pergamonmuseum sei das Zentrum einer - so wörtlich - "globalen Satanisten-Szene" und von "Corona-Verbrechern".

Die Museumsinsel gehört seit 1999 zum Unesco-Weltkulturerbe.

Als eines der wenigen Museen in Deutschland lockt das Pergamon jährlich mehr als eine Million Menschen an - wenn es komplett geöffnet ist. Die zwischen zwei Spreearmen gelegene Gruppe aus Altem Museum, Bode-Museum, Alter Nationalgalerie, Neuem Museum mit der berühmten ägyptischen Pharaonen-Büste der Nofretete und der James-Simon-Galerie als jüngstem Bau zog zusammen knapp 3,1 Millionen Menschen an.

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