Diesel-Abgasskandal: Ermittler filzen Continental erneut

Ein Stop Schild ist vor einem Continental Logo zu sehen

Ermittler haben im Zusammenhang mit dem VW-Abgasskandal erneut den Automobilzulieferer Continental durchsucht.

Betroffen waren die Standorte Hannover und Regensburg, teilte ein Sprecher des Unternehmens mit. Daraus hätten sich Hinweise ergeben, dass weitere Unterlagen benötigt werden und weitere Personen betroffen sein könnten, sagte ein Sprecher der Staatsanwaltschaft Hannover am Donnerstag. Die Dokumente würden derzeit ausgewertet.

Vor der Unternehmenszentrale der Continental AG in Hannover steht ein Einsatzfahrzeug der Polizei

Bei den Ermittlungen geht es unter anderem um den Verdacht auf Beihilfe zum Betrug und der mittelbaren Falschbeurkundung in den Jahren 2006 bis 2015. Dazu gehörte auch die manipulative Software. "Wir kooperieren unverändert vollumfänglich". Die Wiedergutmachung des Skandals kostete den den Konzern bisher mehr als 30 Milliarden Euro.

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