Bakterielle Infektion: Sky-Moderatorin Jessica Libbertz in Klinik eingeliefert

Sky-Moderatorin Jessica Libbertz im Krankenhaus

Offenbar hätte es zu schwerwiegenden Folgen kommen können.

Jessica Libbertz gehört zu den bekanntesten Gesichtern im Team der Sky-Moderatoren.

München - Krankenhaus statt TV-Studio! Eigentlich hätte Jessica Libbertz am Sonntag durch die Sky*-Sendung zu den Bundesliga*-Partien VfL Wolfsburg* gegen Arminia Bielefeld und Werder Bremen* gegen 1899 Hoffenheim* führen sollten.

Die beliebte Fußball-Fachfrau musste als Notfall in die Klinik eingeliefert werden. Deswegen ließ sie dem Blatt schriftlich mitteilen: "Ich konnte nicht mal mehr meine Sachen packen, es ging alles ganz schnell".

Britta Hofmann Die Sky Moderatorin springt mit ihrer Kollegin Nele Schenker als Ersatz für Jessica Libbertz ein
Britta Hofmann Die Sky Moderatorin springt mit ihrer Kollegin Nele Schenker als Ersatz für Jessica Libbertz ein

Festgestellt worden sei ein Erysipel, also eine bakterielle Infektion und Entzündung der oberen Hautschichten und Lymphwege, die als starke Rötung zutage tritt. Der Anfangsverdacht: Corona. Ein entsprechender Test ergab jedoch ein negatives Ergebnis und ihr Zustand wurde nicht besser. Nachdem die Beschwerden nicht verschwunden waren, wurde sie von einem Hautarzt ins Krankenhaus geschickt. Thomas Kaliebe nicht mehr weiter wusste, überwies er sie ans Krankenhaus.

Die Diagnose: Wundrose. Da sich die Hautkrankheit bei Libbertz auch im Gesicht ausgebreitet hat, bestand die akute Gefahr, dass die Bakterien auch Schäden im Gehirn anrichten.

Aktuell werde die Moderatorin täglich mit mehreren Antibiotika-Infusionen behandelt, damit sich die Krankheit nicht weiter ausbreitet. Wie lange die Münchnerin im Krankenhaus bleiben muss, stehe noch nicht fest. "Es ist natürlich keine einfache Situation, sozusagen mein persönlicher Lockdown", erklärt Jessica Libbertz weiter. Dabei ist ihr Ehemann Roman, dem sie 2018 am Tegernsee das Ja-Wort* gab, jeden Tag an ihrer Seite.

Weiterhin dankt sie in dem Schreiben auch ihren Sky-Kolleginnen Britta Hofmann und Nele Schenker, die sofort für sie eingesprungen wären. Sogar FIFA-Boss Gianni Infantino habe sich bereits gemeldet und Genesungswünsche übermittelt.

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