Sportartikel: Adidas stößt angeblich Verkauf von US-Tochter Reebok an

Reebok bei Adidas nicht mehr erwünscht

Adidas hat einem Magazinbericht zufolge den Verkauf der US-Tochter Reebok eingeleitet. Die Aktienkurs des Sportartikelherstellers erklomm ein Vier-Wochen-Hoch.

Adidas hat Reebok im Herbst 2005 unter Rorsteds Vorgänger Herbert Hainer für rund 3,1 Milliarden Euro gekauft, um seine Position besonders im US-Markt gegenüber Weltmarktführer Nike zu stärken. Die Entscheidung, das langjährige Sorgenkind zu verkaufen, sei getroffen worden, berichtete das "Manager Magazin" in seiner neuen Ausgabe am Donnerstag.

Vorstandschef Kasper Rorsted wolle die Transaktion bis März 2021 abschließen. Das fränkische Sportartikelunternehmen hatte die Ankündigung seiner Strategie für die nächsten fünf Jahre unter dem Eindruck von Corona-Krise auf den Frühling verschoben. "Wir kommentieren keine Marktgerüchte", sagte eine Adidas-Sprecherin für den Bericht, eine T-Online-Anfrage blieb bis zuletzt unbeantwortet.

An der Börse kam die Aussicht auf einen Verkauf gut an: Adidas-Papiere erklommen die Dax-Spitze und legten bis zu 3,2 Prozent auf ein Vier-Wochen-Hoch von 283,40 Euro zu.

Mit dem Fokus auf das Fitness-Segment hatte ich Reebok obwohl die Gewinnschwelle erreicht. Doch das von Rorsted verlangte "profitable Wachstum" blieb weitgehend aus. 2019 war die Marke um zwei Prozent gewachsen, deutlich schwächer als Adidas selbst. Der Adidas-Chef hatte sich daher bereits im März mündlich von Reebok distanziert. "Reebok wird seinen Platz in der neuen Strategie finden - oder auch nicht", sagte er damals. Zudem habe bei Reebok der Umsatz stagniert und immer weniger zum Gesamtumsatz beigetragen. Das Manager Magazin verweist darauf, dass Adidas in der Bilanz den Wert von Reebok seit 2018 bereits um fast die Hälfte auf 842 Millionen Euro abgeschrieben hat.

Vor der Corona-Krise habe Adidas auf einen Erlös von gut zwei Milliarden Euro gehofft. "Aber Rorsted könnte sich auch mit weniger zufriedengeben", hieß es in dem Magazinbericht.

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