Keine Erholung für Lufthansa: Weitere 125 Flugzeuge müssen in "Coronaschlaf"

Parkende Flugzeuge der Lufthansa

Aufgrund der wieder verschärften Corona-Krise fährt die Lufthansa neben dem Flugbetrieb im Winter auch die Verwaltung erneut massiv herunter. "Nach einem Sommer, der uns allen Anlass zur Hoffnung gegeben hat, befinden wir uns jetzt wieder in einer Situation, die in ihren Auswirkungen einem Lockdown gleichkommt", hieß es laut Reuters gestern in einer Mitteilung des Konzernvorstands an die Mitarbeiter. Wie die Tagesschau berichtet, könne der Konzern nicht an seinem Ziel festhalten, zum Jahresende "wieder auf 50 Prozent der angebotenen Kapazität zu kommen". Daher sei es unumgänglich, möglichst viele Bereiche ab Mitte Dezember in einen "Wintermodus" zu versetzen.

"Wir müssen daher unsere bisherigen Anstrengungen, die Kosten weiter herunterzubringen, noch einmal verstärken", heisst es in dem Schreiben vom Sonntag.

Die wieder aufflammenden Coronavirus-Infektionszahlen in Europa und Amerika und damit einhergehende Reisebeschränkungen und Pflichtquarantänen hätten die Nachfrage einbrechen lassen. In der vergangenen Woche hatte die Lufthansa bereits bekanntgegeben, maximal 25 Prozent der Vorjahreskapazität anzubieten.

Laut Schätzungen des Managements, werde die Passagierzahl mehr als 80 Prozent unter dem Vorjahreswert bleiben, heißt es bei der Tagesschau. Unter anderem sollen 125 Flugzeuge erneut stillgelegt werden, die für den Einsatz im Winterflugplan vorgesehen gewesen seien. Ein Großteil der Verwaltungsmitarbeiter werde bis Ende Februar auf Kurzarbeit gesetzt.

Die Pandemie werde das Geschäft noch über Jahre belasten, erklärte der Vorstand weiter. "Gleichwohl sind wir fest entschlossen, mindestens 100.000 der heute 130.000 Arbeitsplätze der Lufthansa Group zu erhalten". Dass knapp 30.000 Stellen akut in Gefahr seien, hatte Lufthansa-Chef Carsten Spohr schon vor Wochen erklärt.

Die Anleger reagieren frustriert auf die neuen Hiobsbotschaften der Lufthansa.

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