Degenhart verlässt vorzeitig seinen Posten als Conti-Chef

Ein E Auto wird geladen

Der Vorstandschef des Autozulieferers Continental, Elmar Degenhart, legt sein Amt vorzeitig nieder. Degenhart habe Conti-Chefkontrolleur Wolfgang Reitzle gebeten, der Aufhebung seines eigentlich noch bis August 2024 laufenden Vertrags zuzustimmen, hieß es. Degenhart selbst erklärte, ihm sei "vor Kurzem die Bedeutung vor Augen geführt" worden, "in meiner persönlichen Lebensplanung unverzüglich die Vorsorge für meine Gesundheit in den Vordergrund zu stellen". "Dabei hätte ich sehr gern an unserem strukturellen Umbau und unserem profitablen Wachstums- und Zukunftsprogramm weitergearbeitet".

Reitzle wurde vom Unternehmen mit Lob und Dank gegenüber Degenhart zitiert: "Wir alle bedauern den Entschluss von Herrn Degenhart und seinen Rücktritt sehr". Zum genauen Zeitpunkt oder zu einem möglichen Nachfolger gab es zunächst keine Angaben. Setzer ist gelernter Wirtschaftsingenieur, war zuvor unter anderem Einkaufschef des Konzerns und hat langjährige Erfahrung im Reifengeschäft.

In den vergangenen Wochen hatte es Berichte über die angebliche Suche nach einem Ersatz für Degenhart gegeben. Die Landesregierung sieht das anders. Demnach sollen sich einzelne Mitglieder des Eigentümer- und Aufseherkreises etwa ein stärkeres Durchgreifen und mehr Entschlossenheit im schwierigen Konzernumbau bei Continental gewünscht haben. Die Hannoveraner wandeln ihr Kerngeschäft von klassischer Mechanik und Hydraulik hin zu immer mehr Elektromobilität, Sensorik und Software.

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