Neuer Höchstwert - RKI meldet 18.681 Corona-Neuinfektionen in Deutschland

Getty Images

Mit 16.774 Fällen erreicht die Zahl der Corona-Neuinfektionen in Deutschland ein neues Allzeithoch seit Beginn der Pandemie.

Das ist ein neuer Höchstwert.

Mehr als 10.000 Menschen sind in Deutschland bereits an dem Virus gestorben.

Die Zahl der Ansteckungen pro 100.000 Einwohner in den vergangenen sieben Tagen lag bundesweit am Dienstag bei 87. Binnen eines Tages wurden knapp 15.000 Infizierte erfasst. Am Donnerstag vor einer Woche hatten die Gesundheitsämter noch rund 11.000 Neuinfektionen gemeldet. Der bisherige Rekordwert vom Vortag lag bei 16.774 Fällen. Nach RKI-Schätzungen lag dieser wert am Donnerstag bei 1,17.

Zudem gibt das RKI in seinem Lagebericht ein sogenanntes Sieben-Tage-R an. Der Wert bezieht sich auf einen längeren Zeitraum und unterliegt daher weniger tagesaktuellen Schwankungen.

Eine hohe 7-Tage-Inzidenz zeigt an, dass sich viele Menschen mit dem Virus infiziert haben.

Seit Anfang September nehme der Anteil älterer Personen unter den Corona-Fällen wieder zu, heißt es im Lagebericht des RKI vom Donnerstagabend. Es würden wieder vermehrt Ausbrüche in Alten- und Pflegeheimen gemeldet. Damit hat sich der Wert innerhalb einer Woche nahezu verdoppelt. Die Zahl der Todesfälle stieg um 85 auf 10.183. Das RKI schätzt, dass rund 345.700 Menschen inzwischen genesen sind.

Related:

Comments

Latest news

Erdbeben in Ägäis: Stärke 7,0 und Tsunami registriert
Auf Twitter wurden Berichte geteilt, wonach zumindest sechs Gebäude in Izmir zerstört wurden und eine Kirche auf Samos. Griechische Fernsehsender zeigen Bilder von der überfluteten Küstenpromenade, wo das Wasser Autos wegschwemmte.

Restaurants, Geschäfte, Schulen: Das sind die neuen Corona-Regeln
Schulen und Kitas sollen nicht geschlossen werden , den Bundesländern wird die jeweilige Regelung der Schutzmaßnahmen überlassen. Der Erstattungsbetrag beträgt 75 Prozent des entsprechenden Umsatzes, des Vorjahresmonats für Unternehmen bis 50 Mitarbeiter.

Degenhart verlässt vorzeitig seinen Posten als Conti-Chef
In den vergangenen Wochen hatte es Berichte über die angebliche Suche nach einem Ersatz für Degenhart gegeben. Der Vorstandschef des Autozulieferers Continental , Elmar Degenhart, legt sein Amt vorzeitig nieder.

Unklarheit nach Fahrt eines Autos in Menschengruppe
Auf einem Bild der Unfallstelle ist ein silberner Kombi zu sehen, der mit beschädigter Front in einer Wiese steht. Infolge des schweren Unfalls istl laut der Polizei ein zwölfjähriger Junge ums Leben gekommen.

Corona: Bayern ruft den Katastrophenfall aus
Zudem werden bis Ende November Veranstaltungen aller Art untersagt und nicht nur solche, die der Unterhaltung dienen. Durch die Ausrufung des Katastrophenfalls könne das Land die Verteilung der Intensivpatienten besser koordinieren.

Other news