Attacke auf Wiener Kirche: Erzdiözese Wien erwartet rasche Aufklärung

Laut Polizei wurde in der Kirche St. Anton von Padua in Favoriten nichts beschädigt

Dutzende Jugendliche sollen am Donnerstagabend in der Antonskirche im Wiener Stadtteil Favoriten randaliert haben. Nachdem der Pfarrer die Polizei verständigt hatte, konnten alle entkommen.

Laut der Wiener Tageszeitung "Kurier", die über den Vorfall berichtet hatte, waren sogar 50 junge Männer im Ausnahmezustand. Ermittler des Verfassungsschutzes vermuten dahinter eine Gruppe türkischer Jugendlicher. Bei dem Vorfall sei niemand verletzt oder bedroht worden, bei den Tritten sei auch nichts beschädigt worden. Der Vorfall sei von einer Überwachungskamera aufgezeichnet worden, die nun ausgewertet werde. "Ich habe den Generaldirektor für die öffentliche Sicherheit umgehend angewiesen, alle Polizeidienststellen aufgrund der aktuellen Ereignisse zu sensibilisieren und den öffentlichen Raum insbesondere im Hotspot Favoriten verstärkt zu überwachen".

Der stellvertretende FPÖ-Bundesparteiobmann Manfred Haimbuchner sprach von einem "in höchstem Maß verwerflichen Sturm auf ein Kirche".

Rund 50 Exekutivbeamte wurden laut Innenminister Karl Nehammer (ÖVP) zusätzlich für die Überwachung und Kontrolle in Favoriten abkommandiert.

Bundeskanzler Sebastian Kurz (ÖVP) hatte sich Freitagabend auf Twitter im Zusammenhang mit der Kirchenattacke gegen falsch verstandene Toleranz gewandt.

Aufgrund der Vorkommnisse in Frankreich wurde ohnehin bereits eine verstärkte Bestreifung von französischen Einrichtungen wie etwa der Botschaft angeordnet. Derzeit erstellt das Bundesamt für Verfassungsschutz und Terrorismusbekämpfung (BVT) laufend Gefährdungseinschätzungen für das Innenministerium.

Ebenso wie Innenminister Nehammer verurteilte auch Integrationsministerin Susanne Raab (ÖVP) die Attacke auf die Kirche und begrüßte die erhöhte Polizeipräsenz in Favoriten.

"Das Ganze ist eine ernste Sache: Gläubige haben das Recht, ungestört ihre Religion ausüben zu können". "Parallelgesellschaften sind der Nährboden für Gewalt. Wir werden den Kampf gegen den politischen Islam entschieden weiterführen und hier keine falsche Toleranz zeigen", schrieb Kurz. "Wir müssen jede Form von Extremismus und Islamismus schon von Beginn an bekämpfen, um Schlimmeres zu verhindern", sagte Raab in einer Aussendung.

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