Lukaschenko will Gegnern die Hände abhacken

Weißrussischer Präsident Alexander Lukaschenko

Vor dem Hintergrund der andauernden Proteste in Weißrussland hat Staatschef Alexander Lukaschenko die Leitung des Innenministeriums und der Minsker Polizei ausgewechselt. "Wenn jemand einen Militärangehörigen berührt, muss er mindestens ohne Hände weggehen", sagte Lukaschenko heute im TV. "Wir werden nicht den Rückzug antreten", betonte Lukaschenko. "Der Präsident ist niemals irgendwohin geflohen und plant das auch nicht", sagte er hinsichtlich der Rücktrittsforderungen der Opposition, die für Sonntag zu neuen Protesten aufgerufen hat. Neuer Innenminister wird der bisherige Polizeichef der Hauptstadt, Kubrakow. Am Freitag wurde dann Michail Grib zum neuen Polizeichef ernannt.

Karajew hatte nach der umstrittenen Wahl das gewalttätige Vorgehen der Sicherheitsbehörden gegen tausende Demonstranten verantwortet.

Die belarussischen Behörden ordneten am Donnerstag zudem die Schließung der Grenzen zu den EU-Mitgliedstaaten Polen, Litauen und Lettland an. "Er trifft diese widersprüchlichen Entscheidungen, weil er in Panik ist", erklärte die im litauischen Exil lebende Tichanowskaja im Onlinedienst Telegram.

In Belarus kommt es seit der umstrittenen Wiederwahl Lukaschenkos am 9. August regelmäßig zu Massenprotesten. Seit Montag versucht die Opposition mit Aufrufen zu Generalstreiks Lukaschenko zum Amtsverzicht zu zwingen. Die Männer des weißrussischen Diktators haben nach der gefälschten Präsidentenwahl bereits mehrere Menschen sogar umgebracht, der Diktator will nun aber noch mehr Blut sehen.

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