Umweltbundsamt verhängt Strafe: Millionen-Bußgeld gegen Tesla verhängt

Wirtschaft Bundesumweltbehörde verlangt Geldstrafe Tesla muss Millionen bezahlen 2 min read  10 Stunden ago  Waldo Wei

Offenbar hat das deutsche Umweltbundesamt (UBA) gegen den US-amerikanischen E-Auto-Hersteller Tesla ein Bußgeld in Höhe von 12 Millionen Euro verhängt.

Hintergrund ist offenbar das deutsche Batteriegesetz, das vorsieht, dass Hersteller von Elektroautos die von ihnen verkauften Batterien zurücknehmen oder einen Entsorgungspartner ernennen müssen. Nach Angaben von Welt am Sonntag geht dies aus dem Bericht hervor, der für das dritte Quartal des Geschäftsjahres bei der US-amerikanischen Börsenaufsichtsbehörde eingereicht wurde.

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Die Bundesumweltbehörde verhängte gegen Tesla eine hohe Geldstrafe: Der Autohersteller zahlt Berichten zufolge 12 Millionen US-Dollar für die Nichterfüllung seiner Verpflichtungen zur Batterieentnahme.

Der Grund für die Sanktion ist unter anderem die Behauptung, dass Tesla die Gesetze, die die Rückgabeverpflichtungen für Batterieprodukte betreffen, nicht eingehalten hat. Tesla schreibt in demselben Bericht auch, dass es sich dabei in erster Linie um administrative Pflichten handle und das Unternehmen weiterhin die Batteriepacks aus den eigenen Fahrzeugen zurücknehme. Die Welt zitiert aus dem Bericht: "Obwohl wir den Ausgang des Verfahrens inklusive der endgültigen Höhe der Strafe nicht absehen können, haben wir Widerspruch eingelegt, und es ist nicht zu erwarten, dass es unser Geschäft wesentlich negativ beeinträchtigen wird". Dagegen soll Tesla verstoßen haben. Das Unternehmen war nicht für eine Stellungnahme zu erreichen. Das Bundesumweltamt gab bekannt, dass es sich nicht zum laufenden Verfahren äußern dürfe.

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