KORREKTUR/BMW-Chef: Ab 2025 neue Plattform mit starkem Batterieelektrofokus

Das BMW-Logo auf dem Firmensitz in München

Der Gewinn vor Zinsen und Steuern lag zwischen Juli und Ende September bei gut 1,92 Milliarden Euro und damit knapp 16 Prozent unter dem Vorjahreswert, wie der Dax-Konzern am Mittwoch in München mitteilte.

"Nach einer Stabilisierung des wirtschaftlichen Umfelds im dritten Quartal nimmt die Dynamik der Pandemie nunmehr wieder deutlich zu", warnte der Hersteller.

Trotz eines deutlichen Gewinnanstiegs im dritten Quartal blickt BMW zurückhaltend auf das Gesamtjahr. Zudem verschärfte das Unternehmen seinen Sparkurs und gab weniger für Investitionen aus. Angesichts der Corona-Krise bekräftigte der Automobilhersteller nun die Erwartung, dass das Konzernergebnis vor Steuern im laufenden Jahr deutlich zurückgeht, also um mehr als zehn Prozent sinkt. Analysten hatten mit einem Rückgang gerechnet.

Gestützt wurde die Entwicklung von guten Geschäften in China.

Unter dem Strich verdiente BMW 1,82 Milliarden Euro und damit sogar gut 17 Prozent mehr als vor einem Jahr. Der Gesamtumsatz fiel um 1,4 Prozent auf 26,3 Mrd. Den Ausblick bestätigte BMW.

Der Autobauer BMW will angesichts schärferer CO2-Emissionsvorgaben und steigender Nachfrage ab Mitte des Jahrzehnts eine rein batterielektrische technische Plattform für seine Autos nutzen. "Unser neues Werk in Ungarn spielt hier eine Schlüsselrolle", sagte BMW-Chef Oliver Zipse in München. "Dort läuft ab Mitte dieses Jahrzehnts die neue BEV-zentrierte Architektur an".

Die Montagelinie bei BMW-Elektroautos und -Hybriden ist bislang dieselbe wie bei Verbrennern.

Zipse hält damit nach eigenen Worten an der vielbeschworenen Technologieoffenheit auch bei den eigenen Produktionsplattformen fest. Volkswagen etwa hat mit dem MEB (Modularer Elektrobaukasten) eigens eine batterieelektrische Plattform auf die Beine gestellt. Auch Rivale Mercedes hatte eigene Elektroplattformen angekündigt für die Kompakt- und die Oberklasse.

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