Schwindende Hoffnung der Demokraten auf Sieg im US-Senat

Demokrat Jon Ossoff in Georgia weiter im Rennen

Bei den Kongresswahlen in den USA konnten die Demokraten Prognosen zufolge ihre Mehrheit im Repräsentantenhaus verteidigen. Zugleich erlitten sie nach viel Euphorie einen schweren Dämpfer beim Kampf um den Senat. Bislang haben die Republikaner im Senat eine knappe Mehrheit von 53 der 100 Sitze. Der bisherige Mehrheitsführer der Republikaner, Mitch McConnell, hat seinen Sitz in der Kongress-Kammer verteidigt. Bei den sechs verbliebenen Rennen sieht es derzeit nicht danach aus, dass die Demokraten auf die 50 beziehungsweise 51 Sitze kommen, die für die Mehrheit notwendig sind. Über einen Sitz davon - im Bundesstaat Georgia - wird erst Anfang Januar in einer Stichwahl entschieden. Dieser bestätigt unter anderem die Kandidaten für Regierungsposten oder das Oberste Gericht, was ihn besonders wichtig für einen Präsidenten macht. Der demokratische Senator Doug Jones, der erst 2017 in einer von Anti-Trump-Stimmung getragenen Sonderwahl überraschend in dem konservativen Südstaat gewählt wurde, wurde klar vom ehemaligen American-Football-Trainer Tommy Tuberville geschlagen, der für die Republikaner antrat. Die gewonnenen und verlorenen Sitze bei den Demokraten und Republikanern hielten sich die Waage. Im Bundesstaat Colorado setzte sich ein Demokrat gegen einen Republikaner durch.

Die Demokraten könnten allerdings auch noch einen ihrer bisherigen Sitze verlieren - für den Demokraten Gary Peters in Michigan sah es während der Auszählung lange Zeit nicht gut aus.

Die Demokraten waren in den Wahlabend mit großer Zuversicht gegangen.

Mehrere Senatsrennen, die als eng galten, stehen noch aus. Außerdem blockierte der Senat mehr als zwei Jahre lang die Ernennung zahlreicher Richterstellen an Bundesgerichten, die dann von Trump besetzt werden konnten.

In Alaska twitterte derweil der demokratische Senatskandidat, Al Gross, dass er zuversichtlich sei, das Rennen gegen den republikanischen Amtsinhaber Dan Sullivan zu gewinnen. Wie viele Senatssitze man für eine Mehrheit in dieser Kammer braucht, hängt auch davon ab, wer im Weißen Haus regiert.

In Georgia gehen beide Abstimmungen in Stichwahlen, wenn niemand 50 Prozent der Stimmen erhält - das war am Freitag knapp der Fall. Die TV-Sender NBC und Fox News prognostizierten, dass die Demokraten ihre Mehrheit dort behalten werden. Abgestimmt wurde über alle der 435 Sitze dieser Kongress-Kammer. Nach Berechnungen von AP gewannen bis ca. Auch in Tennessee, Oklahoma, Wyoming, Nebraska, South Dakota und Texas gewann jeweils der republikanische Kandidat oder die Kandidatin. Für die Mehrheit sind 218 Stimmen nötig.

Die demokratische Sprecherin des Repräsentantenhauses, Nancy Pelosi, verteidigte in Kalifornien mit Leichtigkeit ihren Sitz.

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