Proteste in Washington: Tausende Trump-Anhänger protestieren gegen angeblichen Wahlbetrug

Proteste in Washington Tausende Trump-Anhänger protestieren gegen angeblichen Wahlbetrug

US-Präsident Donald Trump, der bei der aktuellen Präsidentschaftswahl um eine zweite Amtszeit kämpft, hat erklärt, dass Hunderttausende seiner Unterstützer am Samstag in Washington an einem Marsch teilgenommen hätten. Die Begegnung beschränkte sich allerdings auf eine Runde im gepanzerten Fahrzeug. Auf Videos war zu sehen, wie Trump aus dem Wagen winkte. In Washington versammelten sie sich am Samstag auf dem Freedom Plaza nahe dem Weißen Haus, als sich Trump in einer gepanzerten Limousine langsam am Protestzug vorbeifahren ließ.

Das Computer-Wahlsystem "Dominion "hat 2,7 Millionen Trump-Stimmen unterschlagen, so der US-Präsident Donald Trump gestern auf Twitter".

Weil zu der Kundgebung auch rechte Milizen teilnahmen, herrschte eine besonders große Polizeipräsenz in der amerikanischen Hauptstadt, um Zusammenstöße mit Anti-Trump-Veranstaltungen vor dem Gebäude des Obersten Gerichtshofs zu verhindern. Weite Teile der Innenstadt waren abgesperrt. "Fox News sind Feinde des Volkes!", rief einer der Redner in die Menge. Damit kommt Joe Biden auf 306 der landesweit 538 Wahlleute, für einen Wahlsieg brauchte er 270. Bei seinem Sieg 2016 konnte Trump ebenfalls genau 306 Wahlleute auf seine Seite ziehen. In den USA wird der Präsident nicht direkt gewählt, sondern von den Wahlleuten, die dem Wahlergebnis in ihren Bundesstaaten folgen.

Die Corona-Situation in den USA gerät unterdessen immer mehr außer Kontrolle.

Trump verbreitete zuletzt unter anderem Gerüchte, dass bei der Stimmauszählung verwendete Software für ihn abgegebene Stimmen zu Gunsten von Biden umgewandelt habe. Am Freitag gab es mit 184'514 Neuinfektionen den nächsten Rekord, wie aus Daten der Johns-Hopkins-Universität (JHU) hervorgeht. Der Hersteller des Programms, Wahlleiter sowie mehrere US-Regierungsbehörden wiesen das zurück.

Die längste Rede bei der Demonstration hielt die frisch gewählte republikanische Kongressabgeordnete Marjorie Taylor Greene. Jetzt sei es Zeit, "eine Armee an der Basis" zu bilden.

Taylor Greene wurde im Wahlkampf unter anderem als Unterstützerin der QAnon-Verschwörungstheorie bekannt.

Etwa 10.000 Menschen haben in Washington für US-Präsident Donald Trump demonstriert.

"Lasst euch die Wahl nicht von den radikalen linken Demokraten stehlen!"

Viele Teilnehmer der Demonstration trugen keine Masken. Mehr als 1400 Menschen starben. Zudem verwies er oft darauf, dass er selbst seine Covid-19-Erkrankung schnell überwunden habe - auch wenn er dafür mit einem noch experimentellen Antikörper-Medikament behandelt worden war.

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