Trump fährt mit Auto an Unterstützern vorbei

Trump-Fans wollen Wahlniederlage nicht akzeptieren

Tausende Anhänger von US-Präsident Donald Trump haben sich am Samstag in Washington zum Protest gegen die Abwahl des Amtsinhabers in Washington versammelt. Auch ihr Idol ließ sich blicken - hinter den gepanzerten Scheiben seiner Limousine.

Trump-Anwalt Lin Wood, der bereits im Namen des diffamierten Convington-Schüler Nick Sandmann erfolgreich gegen die New York Times, Washington Post, CNN und andere klagte, schrieb auf Twitter von "Wahlbetrug" und "chinesischer Wahlmanipulation": "Die Chinesischen Kommunisten haben Computerbetrug und Briefwahlbetrug benutzt, um unsere Präsidentenwahl zu manipulieren". Auf Videos war zu sehen, wie Trump aus dem Wagen winkte. Dort wurde er mit lautem Jubel empfangen. Anschließend fuhr Trump zu seinem Golfclub.

Zur Teilnahme an den Kundgebungen am Samstag in Washington hatten unterschiedliche Gruppierungen aufgerufen, unter ihnen auch Enrique Tarrio, Anführer der nationalistischen "Proud Boys", und die Gruppe "Frauen für Trump". Der "Millionen-MAGA-Marsch" war in den sozialen Medien stark beworben worden. Dies löste die Sorge aus, dass die Demonstranten mit Trump-Gegnern aneinandergeraten könnten, die sich seit Wochen nahe dem Weißen Haus auf dem Black Lives Matter Plaza aufhalten. Weite Teile der Innenstadt waren abgesperrt.

Der Präsident weigert sich weiterhin, seine Niederlage bei der Wahl vom 3. November einzugestehen.

Am Freitag hatten die Fernsehsender CNN und ABC den früheren Vizepräsidenten Biden auch im umkämpften Südstaat Georgia mit seinen 16 Wahlleuten zum Sieger ausgerufen. Trump kommt auf insgesamt 232 Wahlleute. Am Donnerstag wiesen hochrangige Vertreter der US-Wahlbehörden Betrugsvorwürfe in einer gemeinsamen Erklärung entschieden zurück: Die Wahl am 3. November sei "die sicherste der amerikanischen Geschichte" gewesen.

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