Juwelenraub: 1638 Polizisten im Einsatz, drei Festnahmen in Kreuzberg

Das Juwelenzimmer im Historischen Grünen Gewölbe im Dresdner Schloss der Staatlichen Kunstsammlungen Dresden

Polizisten sichern kurz nach dem Raub vor dem Gebäude der Schinkelwache Spuren.

Die Polizei in Berlin hat am Dienstagmorgen drei Tatverdächtige für den Kunstdiebstahl im Dresdner Grünen Gewölbe festgenommen.

Am 25. November drangen Diebe in das Historische Grüne Gewölbe in Dresden ein und entwendeten zahlreiche Schmuckstücke.

"Es ist auch unser Ziel, nach den entwendeten Juwelen zu suchen", sagte ein Sprecher der Staatsanwaltschaft Dresden. Sie sollten noch im Laufe des Tages dem Ermittlungsrichter vorgeführt werden, teilte die Staatsanwaltschaft Dresden mit. Den Beschuldigten würden schwerer Bandendiebstahl und Brandstiftung in zwei Fällen vorgeworfen.

Zuvor hatte das MDR-Fahndungsmagazin "Kripo live" unter Berufung auf Augenzeugen berichtet, dass es im Berliner Stadtbezirk Neukölln einen Großeinsatz der Polizei gebe. Derzeit würden 18 Objekte durchsucht, darunter zehn Wohnungen sowie Garagen und Fahrzeuge. Gesucht wurden auch mögliche Beweismittel, etwa Speichermedien, Bekleidungsstücke und Werkzeuge.

Die Festnahmen erfolgten durch Spezialkräfte in Berlin.

Bei den laufenden Maßnahmen sind 1.638 Polizeibeamte im Einsatz.

Der Schwerpunkt der Einsatzmaßnahmen liegt im Stadtteil Berlin-Neukölln. Aufgrund des Polizeieinsatzes sei den ganzen Tag mit erheblichen Verkehrseinschränkungen im gesamten Stadtgebiet von Berlin zu rechnen, heißt es.

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