Trump drückt bei Truppenabzug aufs Tempo

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Der geschäftsführende Verteidigungsminister Christopher Miller kündigte am Dienstag an, die Truppenstärke in dem Bürgerkriegsland werde bis zum 15. Januar auf 2500 Soldaten reduziert. Auch die Zahl der Soldaten im Irak solle im gleichen Zeitraum auf 2.500 sinken. Seine Vereidigung ist für den 20. Januar geplant. "Mit dem Segen der Vorsehung werden wir diesen Krieg einer Generation im kommenden Jahr beenden".

Trump drängt seit geraumer Zeit auf einen raschen Truppenabzug aus Afghanistan. Im Oktober hatte der Republikaner gar angekündigt, er wolle die verbliebenen US-Soldaten bis Weihnachten abziehen.

Der amtierende US-Präsident Donald Trump hat den Abzug weiterer US-Truppen aus Afghanistan und dem Irak angeordnet. Der republikanische Kongressabgeordnete Adam Kinzinger sagte Fox News, es scheine Trump eher um die Zahl als um die Mission zu gehen.

Er könnte darin bestehen, dass Afghanistan wieder zur Plattform für transnationalen Terrorismus würde; dass der "Islamische Staat" nach dem Scheitern in Syrien und im Irak am Hindukusch Fuß fasst; dass die Taliban in den Verhandlungen mit der Regierung in Kabul auf Zeit spielen.

Nato-Generalsekretär Jens Stoltenberg hatte am Montag betont, dass das Bündnis den Einsatz zur Ausbildung, Beratung und Unterstützung der afghanischen Sicherheitskräfte fortsetzen werde. Mit der jüngsten Entscheidung fielen die USA den Verbündeten in den Rücken und setzten womöglich sowohl den Friedensprozess aufs Spiel als auch die US-Truppen größerer Gefahr aus, erklärte die Senatorin. Der Preis für ein zu schnelles oder unkoordiniertes Verlassen des Landes könnte sehr hoch sein, sagte der Norweger in Brüssel. Ende Februar hatten die USA mit den militant-islamistischen Taliban Ende Februar ein Abkommen unterzeichnet, das den schrittweisen Rückzug aller US- und Nato-Streitkräfte bis Ende April 2021 in Aussicht stellt. Trumps "zynische, chaotische Herangehensweise könnte zu mehr Chaos und Gewalt in Afghanistan führen", erklärte Senator Jack Reed.

Erste Spekulationen über den weiteren Teilabzug hatte es gleich nach Trumps Wahlniederlage gegen Biden gegeben. Er bedrohe damit US-Interessen.

Miller wies darauf hin, dass der von Präsident Trump angeordnete Rückzugsplan "mit unserer Planung und den strategischen Erfordernissen konform geht".

Die USA waren nach den Terroranschlägen vom 11. September 2001 in Afghanistan einmarschiert.

Bundesaußenminister Heiko Maas hat vor den Folgen eines vorzeitigen Abzugs der USA aus Afghanistan gewarnt. 2003 marschieren die USA dann im Irak ein und stürzten Machthaber Saddam Hussein. Präsident Trump hat lange einen vollständigen Rückzug der Amerikaner aus dem Land gefordert, aber einige seiner militärischen Berater haben sich für ein vorsichtigeres Herangehen stark gemacht.

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