Wiederaufbau nach 2000 Jahren: Leichen aus Pompeji waren wahrscheinlich Herr und Sklave

Reste von zwei Männern in Pompeji entdeckt

Die beiden Männer wurden wahrscheinlich von der Eruption überrascht, als sie versuchten, zu fliehen.

Im süditalienischen Pompeji haben Archäologen die sterblichen Überreste von zwei Menschen gefunden, die beim Ausbruch des Vesuvs vor rund 2000 Jahren starben. Die Wissenschaftler zeigten sich bei der Vorstellung der Ergebnisse begeistert davon, wie viele Details sie über das Duo ermitteln konnten.

Die Wissenschaftler gehen davon aus, dass es sich bei den Opfern um einen reichen Mann und einen Sklaven handelt.

Ihren Analysen zufolge war das ältere Opfer detaillierter gekleidet und trug eine Tunika und einen Wollmantel.

Die Überreste der beiden Männer wurden vermutlich beim Ausbruch des Vesuvs am 25. Oktober 79 nach Christus überrascht. Sein Besitzer war etwa 1,62 Meter groß und rund 40 Jahre alt. Dies deute auf eine schwere körperliche Arbeit hin. Am Leib trug er eine etwas kürzere Tunika. Im Jahr 2017 wurden dort auch Pferdereste entdeckt. Weil die Skelette in Hohlräumen unter erstarrter Vulkan-Asche gelegen hätten, konnten die Forscher besonders viele Rückschlüsse über die Opfer ziehen, berichteten sie. Die Forscher nutzten Laser und Computeranimationen.

Italienische Archäologen entdeckten im Bereich einer Vorstadtvilla die intakten Leichen von zwei Männern. Das Museum ist derzeit auf unbestimmte Zeit geschlossen. Sie sollen sich auf der Flucht vor dem Vulkanausbruch des Vesuv im Jahr 79 nach Christus befunden haben.

Die antike Stadt Pompeji wurde im Jahr 79 nach Christus von der Asche des Vesuvs verschüttet. Im 18. Jahrhundert wurde die historische Stadt wiederentdeckt. Seitdem sind immer wieder neue Erkenntnisse zutage getreten. Pompeji ist eine der berühmtesten archäologischen Stätten der Welt und gehört zu den meistbesuchten Attraktionen in Italien. Aber die Forschungen gehen weiter.

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