Corona-Impfstoff: Das sind die möglichen Nebenwirkungen

Ein Mitarbeiter hält im Werk eines deutschen Impfstoffherstellers eine Ampulle in die später ein Impfstoff abgefüllt wird

Der russische Coronavirus-Impfstoff "Sputnik V" wird deutlich weniger kosten als die von den Pharmaunternehmen Pfizer/BioNTech und Moderna entwickelten Seren. Die EU hat sich 160 Millionen Dosen des Corona-Impfstoffs von Moderna gesichert, wie EU-Kommisssionschefin Ursula von der Leyen am Dienstag mitteilte. Könnte - das ist das Stichwort.

Auch der britische Pharmakonzern AstraZeneca veröffentlichte Studienergebnisse zu seinem Impfstoff-Kandidat, den er zusammen mit der Universität Oxford entwickelt. Dafür sind zwei Impfdosen pro Person im Abstand von drei Wochen notwendig. Die Effektivität lag den Angaben zufolge hier bei 90 Prozent. Nachdem der Fehler aufgefallen sei, habe man sich entschieden, die zweite Impfung voll zu verabreichen. Experten sind daher vorsichtig, geht es um die Bewerung des tatsächlichen Erfolgs der Impfung aus Großbritannien. Allerdings könnten auch andere Faktoren zu dem Ergebnis beigetragen haben - etwa die Größe der Testgruppe und deren Zusammensetzung.

Doch im gleichen Atemzug wie den Erfolg nennen die Forscher auch potenzielle Nebenwirkungen des Corona-Impfstoffs.

Zum anderen wurden Ergebnisse einer Phase-III-Studie berücksichtigt, bei der Probanden der Impfstoff-Gruppe zwei volle Dosen bekamen.

Biontech und Pfizer könnten kurz vor einer Zulassung ihres aussichtsreichen Covid-19 Impfstoffes stehen
Biontech und Pfizer könnten kurz vor einer Zulassung ihres aussichtsreichen Covid-19 Impfstoffes

So litten 3,8 Prozent der Studienteilnehmer unter Müdigkeit und Erschöpfung, nachdem ihnen der Impfstoffverabreicht worden war. Astrazeneca gehört zum Kreis der führenden Unternehmen im Rennen um einen Covid-19-Impfstoff. Hoch gehandelt wird der Impfstoff vom Mainzer Unternehmen BioNTech und der US-amerikanischen Firma Pfizer. Sie beantragten diese am Freitag und erwarten sie bis Mitte Dezember. "Das ist zunächst nicht einleuchtend, und es müssen weitere Daten abgewartet werden, bis man das besser einschätzen kann". Es seien allerdings bei mehr als 2 Prozent der Probanden Nebenwirkungen aufgetreten, die aber alle schnell abgeklungen seien, wie Biontech und Pfizer in einer Pressemitteilung schreiben. Der Impfstoff ist ein sogenannter Vektorimpfstoff, der auf Adenoviren von Affen basiert. Das Mittel wirkt zweifach: Es soll sowohl die Bildung von spezifischen Antikörpern als auch von T-Zellen fördern - beide sind für die Immunabwehr wichtig.

Das sind Vorteile gegenüber den RNA-Impfstoffen. Mehr Informationen zu BioNTech gibt es auf unserer Themenseite.

Doch was versprechen die einzelnen Hersteller von ihren Impfstoffen zum Beispiel mit Blick auf Wirksamkeit und mögliche Nebenwirkungen?

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