Keine Absage der Winterurlaubs: Schweiz hält weiter an der Skisaison fest

Ohne Maske geht in diesem Winter nichts

"Es sieht leider nicht so aus, wenn man die österreichischen Verlautbarungen hört, dass uns das so einfach gelingen könnte, aber wir werden es noch einmal versuchen". Ein Wintersportverbot wäre für die betroffenen Regionen katastrophal und zudem unverständlich, sagte Matthias Stauch, Vorstand des Verbandes Deutscher Seilbahnen (VDS), am Donnerstag. "Wir wollen bei uns kein Halligalli", betonte er.

Ein Wintersportverbot würde viele Betreiber an ihre Grenzen bringen. "Wenn uns jetzt zwischen den Weihnachtsfeiertagen und dem 10. Januar das Geschäft wegbricht, ist das katastrophal". "Unsere Betriebe haben bereits umfassende Sicherheitskonzepte für den Skiurlaub". Ebenso gebe es strenge Regeln für Liftbetreiber, erklärte Köstinger. In jedem Fall müsse es aber eine europäische Lösung geben: Entweder machen alle auf oder keiner.

Als erster war Italiens Ministerpräsident Giuseppe Conte vorgeprescht, offenbar in Abstimmung mit der Kanzlerin, und hatte wegen der Pandemie vorgeschlagen, Skigebiete mindestens bis zum 10. Januar geschlossen zu halten und damit einen Streit unter den Alpenländern ausgelöst. "Wir werden uns in Europa um eine Abstimmung bemühen, ob wir alle Skigebiete schließen könnten", sagte sie. Öffnungsschritte in allen Bereichen, darunter der Sport, würden von den Staaten unterschiedlich gehandhabt, sagte Kurz am Mittwoch auf eine Frage bei einer Pressekonferenz in Wien.

Im März hatten Infektionen im österreichischen Ferienort Ischgl dazu beigetragen, dass sich das Corona-Virus in ganz Europa verteilt. "Wenn jemand einen Lift verwendet, dann ist das ähnlich, wie wenn er ein öffentliches Verkehrsmittel verwendet. Anhand dieser Gesichtspunkte muss man Entscheidungen treffen", so Kurz. Finanzminister Gernot Blümel hatte Entschädigungen in Milliardenhöhe von der EU gefordert, falls Skilifte über die Weihnachtsferien stillstehen sollen. Österreich rechne dadurch mit einem Umsatzausfall von 800 Millionen Euro für jede der Ferienwochen.

Widerstand gegen eine Schließung der Skigebiete kommt auch aus der Schweiz.

Auch der Tourismusbeauftragte der Bundesregierung, Thomas Bareiß (CDU), sagte am Mittwoch, er halte ein generelles Verbot für falsch: "Sicherheit geht auch im Winter vor".

Ohne Maske geht in diesem Winter nichts
1 Ohne Maske geht in diesem Winter nichts

Das Thema sei nicht neu. Nach Angaben von Schweiz Tourismus ist das Thema nicht neu. "Der Ansatz einer europaweit koordinierten Betriebszeit/Saisoneröffnung der Wintersportdestinationen wurde im Kreise der Alpenländer informell bereits im Spätsommer diskutiert und als ungeeignet nicht weiter verfolgt", so Berger.

Ohne Maske geht in diesem Winter nichts. Die Zermatt Bergbahnen lehnen den Vorstoß von Merkel ebenfalls ab.

Die Schweiz und Österreich, Haupt-Destinationen für deutsche Skitouristen, wollen ihre Skigebiete, anders als Bayern, nicht schließen.

Noch am Dienstagabend kam dazu Kritik vom Koalitionspartner in Bayern: "Ein übernationales Verbot des Wintersports schränkt die Erholungssuche sehr vieler Menschen unverhältnismäßig ein", sagte der Fraktionschef der Freien Wähler, Florian Streibl. Ähnlich ist die Lage in Österreich.

Unterdessen sollen in Frankreich zwar die Skilifte während der Festtage stillstehen, die Wintersportorte selbst aber offen sein.

Bayerns Ministerpräsident Markus Söder (CSU) unterstützt den italienischen Vorstoß für eine Schließung der Skigebiete. Es sei aber ganz einfach: "Alle Skilifte und öffentlichen Einrichtungen werden für die Öffentlichkeit geschlossen sein". Deutsche Reisende sind mit Abstand die größte Gruppe der Winterurlauber in der Schweiz. Eine Ausnahmeregelung für Aufenthalte unter 24 Stunden soll nur noch bei Vorliegen triftiger Gründe gelten, insbesondere Arbeit, Schule, Arztbesuch. "Touristische Tagesausflüge oder Freizeitvergnügungen im Ausland, etwa zum Skifahren, sind vermeidbare Risikoquellen", teilte die Staatsregierung nach einer Kabinettssitzung in München mit.

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