Rückruf bei Aldi: Wurst und Schinken führen zu schweren Gesundheitsproblemen

Die Lactalis Deutschland GmbH ruft Käse zurück, der bei Aldi*, LIDL und anderen Geschäften verkauft wird. Darin wurden gefährliche Bakterien entdeckt.

Von dem Käse-Rückruf betroffen sind laut dem Portal produktwarnungen.eu die Produkte Original Französischer Brie "Roi de Trèfle", Le Brie "Chêne d'argent" sowie Französischer Brie "Jeden Tag".

Der betroffene Pastrami-Aufschnitt sollte nicht verzehrt werden. Der Verkauf wurde nach dem Rückruf umgehend gestoppt. Mittlerweile sind die Produkte aus dem Sortiment genommen worden. Genauer gesagt, das Bakterium Listeria monocytogenes, das zu schweren gesundheitlichen Folgen führen kann. Auch Erbrechen und Durchfall sind unter Umständen möglich. Es drohen Entzündungen des Gehirns oder der Hirnhäute, Schwellungen von Milz und Leber sowie eine Blutvergiftung. Bei Menschen mit Infektionsschwäche und Schwangeren kann es aber schlimmer ausgehen. Auch Merkur.de* berichtet über den Produkt-Rückruf.

Allerdings sind nicht alle Produkte dieser Käse-Sorten verunreinigt.

Aus diesem Grund schreibt das Unternehmen ausdrücklich: "Verbraucher, die eines der obenstehenden Produkte verzehrt haben und an den beschriebenen Symptomen leiden, werden gebeten, unverzüglich ihren Arzt zu konsultieren und auf den Verzehr des kontaminierten Produkts sowie Einkaufsort und Datum hinzuweisen". Sie können es beim Verkaufsort zurückgeben. Der Kaufpreis wird auch ohne Kassenzettel erstattet. Es handelt sich nur um Käse-Varianten mit folgenden Mindesthaltbarkeitsdaten und Chargennummern: 11.12.2020 (304 AD), 12.12.2020 (304 BD), 12.12.2020 (305 AD) sowie 15.12.2020 (305 DD).

Die Fleischwaren wurden bei Aldi Nord verkauft.

In dem betroffenen Produkt seien Listeria monocytogenes nachgewiesen worden, so der Hersteller. Eine weitere Möglichkeit für Kunden, sich über die aktuellen Rückrufe zu informieren, sind Internetportale, die sich auf diese Meldungen spezialisiert haben.

Ein Hersteller, der Aldi beliefert, hat eines seiner Produkte zurückgerufen.

Besondere Beachtung findet der Rückruf, da die Käse-Sorten offenbar deutschlandweit in etlichen Supermärkten verkauft worden sind.

Produktinformationen über zurückgerufene Lebensmittel oder andere Waren erhalten Kunden auch bei der Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin.

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