Megafusion von PSA und Fiat Chrysler

EU genehmigt Megafusion von PSA und Fiat Chrysler unter Auflagen

Das us-italienische Unternehmen Fiat Chrysler will mit dem französischen Konzern PSA fusionieren.

Der Opel-Mutterkonzern PSA und Fiat Chrysler sind der geplanten Megafusion zum viertgrößten Autobauer der Welt einen Schritt näher gekommen. Das aus dem Zusammenschluss hervorgehende Unternehmen namens 'Stellantis' wäre der viertgrößte Automobilkonzern der Welt. Die Genehmigung sei an die Auflage geknüpft, dass angebotene Verpflichtungen in vollem Umfang eingehalten werden, teilte die Brüsseler Behörde am Montag mit.

Die EU-Kommission hatte Mitte Juli eine vertiefte Prüfung eingeleitet, weil sie befürchtete, dass der geplante Zusammenschluss den Wettbewerb auf dem Markt für leichte Nutzfahrzeuge mit einem Gesamtgewicht bis 3,5 Tonnen einschränken könnte. In Belgien, Frankreich, Griechenland, Italien, Litauen, Polen, Portugal, Slowakei und Tschechien verfügen PSA und FCA demnach über "hohe oder sehr hohe Marktanteile". PSA wird demnach mehr und günstiger für die Japaner produzieren und in der EU verkaufen. Nach Auffassung der Kommission versetzt dies Toyota in die Lage, "künftig mit dem neu aufgestellten Unternehmen auf den relevanten Märkten zu konkurrieren".

Zweitens sagten PSA und FCA nach Angaben der Kommission zu, Konkurrenten den Zugang zu ihren Vertragswerkstätten zu erleichtern.

Wie Wettbewerbskommissarin Vestager mitteilte, seien die beiden Automobilkonzerne ausreichende Verpflichtungen eingegangen, um weiterhin fairen Wettbewerb zu ermöglichen.

PSA mit den Marken Opel, Peugeot, DS und Citroën und Fiat Chrysler (FCA) hatten ihre Fusionspläne vor rund einem Jahr öffentlich gemacht. Die einzelnen Markennamen wie Opel, Peugeot, Citroën, Chrysler, Jeep, Alfa Romeo, Lancia, Abarth oder Dodge sollen aber weiter Bestand haben. Zum anderen sollen die Reparatur- und Wartungsverträge von PSA und FCA mit ihren Werkstätten geändert werden.

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