DAX freundlich - Hoffnung auf Brexit-Deal beflügelt

In Paris stieg der Cac 40 um 0,13 Prozent auf 5534 Punkte. Aus mehreren anderen Quellen hieß es, der lange sehr schwierige Punkt der fairen Wettbewerbsbedingungen sei nun geklärt und beim zweiten Knackpunkt Fischerei sei man sich sehr nahe. Derweil verpasste der scheidende US-Präsident Donald Trump mit seiner Veto-Drohung gegen das vom Kongress beschlossene Corona-Konjunkturpaket allzu grossen Hoffnungen am Markt einen Dämpfer.

Die Angst vor einer neuen Corona-Variante trat in den Hintergrund.

Die Verkäufe an der Wall Street sind jedoch ebenfalls recht gering. "Die Händler vertrauen auf die Wirksamkeit der Impfungen sowie auf die weltweite finanzielle und steuerliche Unterstützung", sagte Ulrich Kater, Chefökonom bei der Dekabank.

Der Euro stieg am frühen Nachmittag erneut und stieg über 1,22 USD.

Eine offenbar in greifbare Nähe gerückte Einigung zwischen der Europäischen Union und Großbritannien auf einen Brexit-Handelspakt hat den europäischen Börsen am Mittwoch gegen Handelsende noch einmal kräftig Auftrieb gegeben. Am Abend wurde es bei 1,2195 USD gehandelt.

Insbesondere Autoaktien standen heute im DAX an vorderster Front. Daimler, aber auch VW und Continental, sind die größten Preisträger im Hauptindex. Es gab aber auch Verlierer: Adidas, SAP und Delivery Hero ließen gegen den Trend nach. Eine Woche vor Ende der Brexit-Übergangsphase haben die Unterhändler letzte Hand an ein umfassendes Handelsabkommen gelegt.

Laut einem Medienbericht bereitet der Stuttgarter Automobilhersteller Daimler den Börsengang seines Lkw-Geschäfts vor. Der Umzug ist für 2022 wahrscheinlicher. Dem Bericht zufolge lehnte Daimler es ab, sich zu den Überlegungen zu äußern. Volkswagen hatte im vergangenen Jahr seinen Lkw-Geschäftsbereich Traton an der Börse notiert.

Allianz-Chef Oliver Bäte hat vor dem Bankrott deutscher Lebensversicherer angesichts der anhaltenden Niedrigzinspolitik infolge der Pandemie gewarnt. "Angesichts der massiven Umwälzungen erwarte ich, dass einige Konkurrenten, die nicht gut abschneiden, eliminiert werden", sagte Bäte gegenüber dem Handelsblatt.

Die Reederei Hapag-Lloyd hat sechs Containerschiffe mit einer Kapazität von jeweils mehr als 23.500 Standardcontainern (TEU) für rund eine Milliarde Dollar bestellt. Der Auslieferungsbeginn für die Schiffe, die sowohl mit Flüssigerdgas (LNG) als auch mit konventionellem Kraftstoff betrieben werden sollen, ist im April 2023, teilte die Hamburger Reederei am Mittwoch mit. Erst seit Anfang November liegt der Gewinn bei fast 50 Prozent und seit Jahresbeginn bei fast 70 Prozent.

Kapazitätsengpässe beim Versandhaus Hellofresh haben am Mittwoch ihre Aktien aufgestockt. Mitte Dezember hatten sie jedoch ein Rekordhoch von 64,55 Euro erreicht.

Der südkoreanische Elektronikriese und der österreichisch-kanadische Fahrzeugzulieferer gehen ein Joint Venture für Schlüsselkomponenten für Elektroautos ein. Das Joint Venture firmiert Berichten zufolge unter dem Namen LG Magna e-Powertrain und hat einen Wert von 1 Milliarde US-Dollar. LG wird 51 Prozent des neuen Unternehmens und Magna 49 Prozent halten, gab LG bekannt. Das Unternehmen wird Elektromotoren, Wechselrichter und Ladegeräte an Bord produzieren.

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