EIL: Schulen bleiben in Deutschland dicht - Lockdown wird verlängert

Wie lange bleiben die Schulen noch wegen Corona dicht

Die Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW) hatte gefordert, den Lockdown in den Schulen mindestens so lange zu verlängern, bis klar sei, wie sich Silvester auf die Infektionszahlen auswirke.

In Hamburg sollen wegen der weiter zahlreichen Corona-Neuinfektionen viele Schüler noch bis voraussichtlich Ende Januar zu Hause lernen.

Was ist der aktuelle Stand der Dinge?

Wann wird endgültig über weitere Maßnahmen entschieden?

Wie es aus Kreisen der Kultusminister hieß, soll es mit diesem Beschluss möglich werden, dass Länder ihre Schulen in der kommenden Woche für die Klassen 1 bis 6, 10 und 12 öffnen. Die Kultusminister der Bundesländer beschlossen am Montag einen Stufenplan. Daher müssten die im Dezember beschlossenen Maßnahmen - also Distanzunterricht oder die Aufhebung der Präsenzpflicht - unter Umständen "in Deutschland oder in einzelnen Ländern" fortgeführt werden. Die Klassengröße soll halbiert werden.

Bei der Wiederaufnahme des Schulbetriebs nach dem Lockdown soll das Motto gelten: die Jüngeren zuerst. Er fürchte, dass bei der Ministerpräsidentenkonferenz ein Beschluss zu den Schulen herauskomme, den dann jedes Land im eigenen Sinn auslege. Allerdings soll es stufenweise Öffnungen für untere Klassen und Abschlussklassen geben.

Wie sieht die Schulentwicklung in Baden-Württemberg aus?

Ob Schulen und Kitas am 11. Januar wieder geöffnet werden, ist demnach nach wie vor ungeklärt.

Grundsätzlich war die Haltung der Kultusminister in der Vergangenheit, die Schulen so schnell wie möglich wieder zu öffnen, damit die Schülerinnen und Schüler möglichst wenig Nachteile haben.

Mit Situation dürfte das Infektionsgeschehen in den Ländern gemeint sein. Kinder benötigten die Struktur und Stabilität durch Schulalltag und Präsenzunterricht, erklärte sie laut "Stuttgarter Zeitung" und "Stuttgarter Nachrichten". "Gerade mit kleineren Kindern in der Grundschule ist digitaler Unterricht nur sehr schwer bis gar nicht möglich", sagte sie. "Der Präsenzunterricht ist und bleibt die beste Option für den Lernerfolg". Sie hoffe, dass die Ministerpräsidenten und die Kanzlerin dies berücksichtigten. In ihrem Beschluss betonten die Kultusminister, dass die Öffnung von Schulen höchste Bedeutung habe. In Stufe zwei soll es dann ergänzenden Wechselunterricht für Schülerinnen und Schüler der allgemeinbildenden und Berufsschulen ab Jahrgangsstufe sieben geben. Hier lesen Sie mehr zu den Forderungen.

Am Samstag einigten sich Bund und Länder darauf, den aktuellen Lockdown zu verlängern. Die Unions-geführten Länder hatten sich bereits am Sonntagabend auf diese Linie verständigt. Sollte sich bis zum Ende der Ferien an den Infektionszahlen und den Lockdown-Regeln nichts ändern, bleiben die Schulen erst einmal geschlossen, das hat die deutsche.

Auch der Bund tritt für eine Ausweitung bis Ende Januar ein. Die rheinland-pfälzische Regierungschefin Malu Dreyer (SPD) sprach sich im SWR für eine Verlängerung bis Monatsende aus.

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