New Yorker Börse verbannt chinesische Telekom-Firmen doch nicht

New Yorks Börse: Handelsverbot für chinesische Telecom-Konzerne abgeblasen

Einem Insider zufolge hatte US-Finanzminister Steven Mnuchin in einem Telefonat mit Nyse-Chefin Stacey Cunningham sein Missfallen über die vorangegangene Entscheidung geäußert, den Börsenausschluss von China Telecom, China Mobile und China Unicom ad acta zu legen. Die chinesische Regierung kritisierte das anfängliche Delisting vehement und bezeichnete den Schritt als willkürlich und unsicher.

Die NYSE hatte erst Ende der vergangenen Woche angekündigt, die Notierung der Aktien der drei chinesischen Unternehmen einstellen zu wollen. Der Erlass von US-Präsident Donald Trump, der als Begründung für den ursprünglich angekündigten Ausschluss diente, werde aber weiter geprüft, heißt es demnach noch. Im Einklang mit der Anordnung werden die drei Konzerne an der Nyse ab 11. Januar vom Handel ausgeschlossen, teilte die New Yorker Börse nun mit. Die Carrier haben auch Milliarden für 5G-Mobilfunknetze ausgegeben, mit Unterstützung von Pekinger Beamten, die 5G-Upgrades zu einer nationalen Priorität erklärt haben, wie das WSJ berichtet. Es ist unwahrscheinlich, dass die Entscheidung der Börse den drei Telekommunikationsanbietern schaden wird, da der Druck der Trump-Administration die Fähigkeit der chinesischen Firmen, in den USA zu operieren, eingeschränkt hat - außerdem macht das Land einen vernachlässigbaren Teil des internationalen Geschäfts der Telekommunikationsanbieter aus. Nach seiner Wahlniederlage am 3. November wird der Republikaner am 20. Januar von dem Demokraten Joe Biden im Weißen Haus abgelöst.

Der Abgang der Trump-Regierung setze hinter alles, was diese getan habe ein großes Fragezeichen, sagte Orville Schell, Direktor des Zentrums für amerikanisch-chinesische Beziehungen der Asia Society.

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