WhatsApp teilt künftig alle Daten mit Facebook

Erneut fordert Whats App seine Nutzer zur Zustimmung der neuen Datenschutzrichtlinien auf

In den vergangenen Tagen schlugen die geplanten Änderungen in der AGB von WhatsApp großen Wellen.

Heute kommt nun der nächste Schlag gegen Facebook.

"Bestätigungscodes brauchen momentan bei einigen Mobilfunkanbietern länger, weil so viele neue Leute Signal beitreten wollen", hieß es Donnerstagabend im offiziellen Twitter-Auftritt der Plattform.

Zwar werden mittlerweile sowohl bei WhatsApp als auch bei Signal Nachrichten verschlüsselt - dennoch gibt es enorme Unterschiede zwischen den beiden Messengern. "Um den Nutzern die Interaktion mit ihren Lieblingsseiten einfacher zu machen, haben wir die Likes entfernt und konzentrieren uns auf die Follower", erklärte Facebook.

Wer dieser Datensammlung ein Ende setzen möchte, dem bleibt nichts anderes übrig, als WhatsApp und Facebook zu löschen. Denkbar ist aber, dass durch die Verknüpfungen - auch durch Cookies - könnte Facebook beziehungsweise WhatsApp künftig kontextbezogene Werbung oder "Empfehlungen" einblenden - zum Beispiel dann, wenn du dir eine bestimmte Webseite oder einen Online-Einkauf getätigt hast.

Erst 2017 hatte die Europäische Union Facebook zu einer Strafe von 110 Millionen Euro verurteilt, weil Facebook zum möglichen Datenaustausch zwischen Facebook und WhatsApp falsche Angaben gemacht hatte.

Auf seiner Internetseite hat Whatsapp konkretisiert, welche Informationen geteilt werden sollen.

Signal benötigt unterdessen nur eine Telefonnummer zur Registrierung - und diese wird mit keinen anderen Daten verknüpft.

Den Zweck der möglichen Datenweitergabe legt der Dienst wie folgt dar: "Whatsapp arbeitet auch mit den anderen Facebook-Unternehmen zusammen und teilt Informationen mit diesen, damit sie uns dabei helfen können, unsere Dienste zu betreiben, bereitzustellen, zu verbessern, zu verstehen, anzupassen, zu unterstützen und zu vermarkten".

Mitten in dieser Debatte mischte sich nun Elon Musk mit seinem Tweet ein. Der Hintergrund ist in den Nutzungsbedingungen der weltweit populärsten Messenger-App zu suchen. Eine Stunde später war das Problem aber wieder behoben. Es mag aber das Apple-Update gewesen sein, dass Elon Musk dazu bewegte, ausgerechnet diesen Messenger zu empfehlen. Wer nicht zustimmt, soll ab dem Stichtag die App nicht mehr nutzen können. Sie sind verpflichtend für jeden Nutzer und jede Nutzerin des beliebten Messenger-Dienstes. Grafiken oder Tabellen) und Sozialen Netzwerke (z.B.

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