Nach Corona-Boom will Doc Martens an die Börse

Die britische Schuhmarke Doc Martens erwägt einen Börsengang. Zuletzt boomte der Absatz. Das teilte das Unternehmen am Montag in London mit. Die Beteiligungsfirma Permira und andere Altaktionäre würden demnach bei einem Börsengang Anteile abgeben. Weitere 15 Prozent würden im Rahmen einer Mehrzuteilungsoption zur Verfügung gestellt.

Der Finanzinvestor Permira, bis 2015 Eigner des Modelabels Hugo Boss, hatte Dr. Martens 2014 für 380 Millionen Euro gekauft und seither die globale Präsenz der Marke erhöht, neue Geschäfte eröffnet und das E-Commerce-Angebot erweitert, wie "Bloomberg" berichtet.

Dr. Martens, das erstmals 1960 seine Kult gewordenen Stiefel auf den Markt brachte, verkauft jedes Jahr mehr als elf Millionen Paar Schuhe in rund 60 Ländern. Der Onlinehandel macht inzwischen ein Fünftel des Umsatzes aus.

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