Sie bezeichnete sich als "Hitler-Transe": RTL schmeißt Kandidatin aus Dschungelshow

Flog aus dem Dschungelcamp noch bevor es losging Nina Queer

"Wir erkennen Nina Queer als Künstlerin an, aber wer öffentlich solche Begrifflichkeiten wählt, ob als bloße Provokation gedacht oder nicht, dem wollen wir konsequenterweise keine Bühne bieten", erklärte nun RTL-Geschäftsführer Jörg Graf. Zwar räumte sie später unglückliche Formulierungen ein, in einem Gespräch mit dem "Tagesspiegel" verteidigte sie im Juni vergangenen Jahres ihr Vorgehen allerdings generell und gab mit folgenden Worten zu Protokoll, dass sie die Meinung anderer dazu wenig interessiere: "Dann bin ich eben die erste Hitler-Transe, die es gibt, dann nehme ich das so hin". Später distanzierte sie sich nach RTL-Angaben von diesen.

Einen Ersatz für Nina Queer hat RTL immerhin schon parat: Sam Dylan wird ersatzweise an der Dschungelshow teilnehmen.

Nina Queer teilt kräftig gegen Ex-Busenfreundin Désirée Nick aus!

Die Äußerung im "Tagesspiegel "nannte RTL nun als Grund für den Wechsel bei "Ich bin ein Star - Die große Dschungelshow". Ersatzmann ist Sam Dylan.

Nina Queers TV-Erfahrung vor der geplanten Teilnahme an der Dschungelshow beschränken sich daher auf einen Auftritt bei "Frauentausch", einem Moderatorenjob bei "Tier.TV" und Gastauftritte in der RTL-Soap "Gute Zeiten, schlechte Zeiten".

Die "Dschungelshow", die bei Köln aufgezeichnet wird, startet an diesem Freitag, 15. Januar. RTL hatte das Format angekündigt, nachdem sich eine normale Ausgabe der beliebten Show wegen der Corona-Pandemie weder in Australien noch an einem möglichen Ausweichquartier in Wales hatte umsetzen lassen.

Die Ankündigung kommt kurz nach einem harten Schnitt bei "DSDS".

Die Äußerung ist also eigentlich seit langem wohl bekannt und wird auch den fürs Casting Verantwortlichen bei RTL und der Produktionsfirma ITV Studios Germany nicht verborgen geblieben sein. Szenen mit ihm wurden jedoch herausgeschnitten oder digital verpixelt, nachdem der Sänger ("Sie liebt den DJ") Deutschland wegen der Anti-Corona-Maßnahmen bei Telegram als "KZ" bezeichnet hatte. In der breiten Öffentlichkeit waren die Buchstaben jedoch als Synonym für Konzentrationslager als Schreckensort der NS-Zeit wahrgenommen worden.

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