USA - Bundesjustiz lässt erstmals seit fast 70 Jahren eine Frau hinrichten

52-Jährige starb durch Giftspritze

Der Oberste Gerichtshof der USA hatte um Mitternacht die erste Hinrichtung einer Frau auf Bundesebene seit fast 70 Jahren in dem Land zugelassen. Der am Mittwoch kommender Woche aus dem Amt scheidende Trump ist ein Befürworter der Todesstrafe. Das Todesurteil sei in der Justizvollzugsanstalt Terre Haute im Bundesstaat Indiana vollstreckt worden, teilte das Justizministerium mit. Sie starb durch eine Giftspritze.

Die 52-Jährige war wegen des grausamen Mordes an einer Schwangeren zum Tode verurteilt worden. Sie will in ihren letzten Amtstagen noch zwei weitere Todeskandidaten hinrichten lassen.

Die wegen Mordes verurteilte Lisa Montgomery wurde durch die US-Bundesjustiz hingerichtet. Der Supreme Court in Washington gab heute schließlich den Behörden recht.

Die Frau hatte 2004 eine Hochschwangere erwürgt und ihr dann das Baby aus dem Bauch geschnitten. Einen Tag nach der Tat wurde sie in ihrem Haus in Skidmore im US-Bundesstaat Missouri rund 250 Kilometer vom Tatort entfernt festgenommen. "Alle, die an der Hinrichtung von Frau Montgomery beteiligt waren, sollten sich schämen". Das Mädchen überlebte die Tat und wuchs beim Vater auf.

Die 52-Jährige war nach Angaben ihrer Verteidiger als Kind mehrfach vergewaltigt und gequält worden, was ihre psychische Krankheit verschärft hat. Anwältin Kelley Henry sagte, sie glaube nicht, dass ihre Mandantin rational begreife, was vorgehe. Die Staatsanwaltschaft hatte Montgomery vorgeworfen, Geisteskrankheit nur vorgetäuscht zu haben. Zuvor waren Hinrichtungen durch die Bundesjustiz 17 Jahre lang ausgesetzt gewesen.

Donald Trump hat jede Verantwortung von sich gewiesen. Für die Tat, die über die USA hinaus Abscheu und Entsetzen ausgelöst hatte, wurde sie später zum Tode verurteilt.

Wegen der Covid-19-Erkrankung von zwei zum Tode verurteilten Mördern ordnete ein US-Bundesgericht indes den Aufschub der Hinrichtungen an. Ein Gnadengesuch von Montgomerys Anwälten ignorierte er.

Bis zur Amtsübernahme des siegreichen Trump-Herausforderers Joe Biden am 20.

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