Schenker nimmt vorerst keine neuen Sendungen nach Großbritannien an

Das bestätigt ein Sprecher des Unternehmens auf Anfrage gegenüber der VerkehrsRundschau. DB Schenker weist darauf hin, dass bereits aufgegebene Sendungen weiterhin so schnell wie möglich ausgeliefert werden.

"Nur etwa zehn Prozent der von DB Schenker angeforderten Sendungen werden mit vollständigen und korrekten Unterlagen versehen", heißt es in einer Erklärung des Unternehmens. Laut einer Pressemitteilung vom 13. Januar beobachtet der Logistikdienstleister derzeit erhebliche Probleme bei der Bewältigung der seit dem Brexit anfallenden Zollformalitäten im Warenverkehr zwischen der Europäischen Union und dem Vereinigten Königreich (UK). "Bei einem Großteil der Sendungen liegen dagegen Mängel bei den Dokumenten vor", sagte ein Sprecher der Bahn-Tochter zu BILD. Nur ein Zehntel der Sendungen nach Großbritannien wurde ordnungsgemäß dokumentiert.

Das Problem: Unvollständig deklarierte Sendungen können vor Ort nicht zugestellt werden.

Um das erhöhte Arbeitsaufkommen zu bewältigen, mobilisiert DB Schenker in seiner seit mehr als einem Jahr bestehenden Brexit Task Force zusätzliche Kräfte für die nachträgliche Erstellung der Zollpapiere.

Noch vor wenigen Tagen hatte DB Schenker unter der Überschrift "Brexit?" Dazu zählen seit dem Brexit zum Beispiel ein Nachweis über den Ort der Fertigung der versendeten Güter, eine Zollkonforme Rechnung sowie die Zollbevollmächtigung des Frachtunternehmens. Insbesondere bei letzterem empfiehlt DB Schenker einen engen Austausch zwischen Sender und Empfänger.

Die Logistiktochter der Deutschen Bahn, DB Schenker, nimmt vorübergehend keine neuen Lieferungen aus der EU nach Großbritannien entgegen. Auch eine Zollbefreiung für viele in der EU gefertigte Waren bedeute keine Befreiung von der Pflicht zur Vorlage kompletter Zollpapiere.

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