Trump will Washington laut Berichten vor Bidens Vereidigung verlassen

Vor Amtseinführung des designierten US-Präsidenten Biden

Die geplanten Maßnahmen in den ersten zehn Tagen seien erst der Anfang.

Am vergangenen Mittwoch war im US-Repräsentantenhaus ein weiteres Amtsenthebungsverfahren gegen den Noch-Präsidenten eröffnet worden - eine Woche, nachdem aufgebrachte Trump-Unterstützer gewaltsam in das US-Kapitol eingedrungen waren und die formelle Bestätigung des Wahlsiegs Bidens unterbrochen hatten.

Bis zum 1. Februar sollen weitere Maßnahmen folgen, mit denen der Kurs der USA in der Pandemie geändert, der Klimawandel bekämpft, die Gleichheit zwischen den ethnischen Bevölkerungsgruppen gefördert und die Wirtschaft wieder aufgebaut werden soll, erklärte Klain.

Biden wird am Mittwoch als 46. Präsident der Vereinigten Staaten vereidigt. In einem Memo seines Stabschefs wird auch angekündigt, dass Biden vorübergehend eine Maskenpflicht für Regierungsgebäude des Bundes einführen will.

Die Amtseinführung an der Westseite des Kapitols ist auch unter normalen Umständen eine Veranstaltung mit einem gigantischen Sicherheitsaufgebot. Der Machtwechsel wird überschattet von Sorgen vor weiterer Gewalt nach der Erstürmung des Parlamentsgebäudes durch gewalttätige Trump-Anhänger am 6. Januar.

Normalerweise werden die Amtseinführungen von Massen an Zuschauern begleitet, die aus allen Teilen des Landes in die Hauptstadt kommen. Auch wegen der Corona-Pandemie ist dieses Mal vieles anders als sonst üblich. Zudem sind Tausende Mitglieder der Nationalgarde im Einsatz.

Biden sei nicht nur darum bemüht, die "gravierendsten Schäden" zu beseitigen, die von der Trump-Regierung verursacht worden seien, sagte Klain. Für den 21. Januar stellte er eine Reihe an Direktiven in Aussicht, die ebenfalls bei der Bewältigung der Corona-Pandemie helfen sollen.

Washington. Der künftige US-Präsident will keine Zeit verlieren. Der Republikaner Trump hatte folgenschwere Entscheidungen oft völlig überraschend per Twitter verkündet.

Sorgen vor möglicher weiterer Gewalt rund um die Vereidigung schien am Samstag die Festnahme eines bewaffneten Verdächtigen zu bestätigen, der am Freitagabend einen unweit des US-Kapitols errichteten Kontrollpunkt der Polizei angesteuert hatte. Die Festnahme sei unter anderem erfolgt, weil weder die Schusswaffe noch die Munition registriert war.

Schon am Freitag war an einem Kontrollpunkt ein Mann festgenommen worden, der mit Waffe, Munition und einem gefälschten Ausweis unterwegs war.

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