Die Süßwarenketten Arko, Hussel und Eilles beantragen Insolvenz

Auch vor der Süßwarenbranche macht die Corona Krise nicht Halt

Die Kette will sich in Eigenverwaltung sanieren.

Die Corona-Krise bringt nun auch namhafte Süßwarengeschäfte in Bedrängnis. Das berichten Spiegel-Online und T-Online.

"Es ist uns nicht leichtgefallen, den Insolvenzantrag zu stellen", sagte DCH-Geschäftsführer Patrick G. Weber in einer Pressemitteilung. "Wir sind zuversichtlich, die drei Marken positiv in die Zukunft zu führen". Die DCH, die rund 1600 Mitarbeiter beschäftigt, betreibt bundesweit über 300 Filialen, davon sind allein 34 Arko-Läden in Schleswig-Holstein. Wie die Sachverwalter mitteilen, seien Löhne und Gehälter über das Insolvenzgeld für drei Monate gesichert. Die Belastungen durch die Corona-Krise seien zu hoch, wie die Sachwalter Dietmar Penzlin und Tjark Thies mitteilten.

Im ersten Lockdown waren die Geschäfte teilweise geschlossen, im zweiten blieben sie zwar offen. Staatshilfen konnten die Geschäfte laut Mitteilung aber nicht beantragen. Die Deutsche Confiserie Holding (DCH) mit den Süßwarenketten Arko, Hussel und Eilles mit, die auch insgesamt neun Filialen in OWL hat, hat einen Antrag auf Insolvenz in Eigenregie gestellt. Hinzu kommen etwa 4000 Verkaufsstellen im Lebensmittelhandel und in Bäckereien.

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