Trump begnadigt früheren Chefstrategen Steve Bannon

Scheidender Präsident plant offenbar Welle von Begnadigungen

US-Präsident Trump hat seinen ehemaligen Berater Bannon begnadigt.

Das teilte das Weiße Haus in Washington mit. Darunter ist auch der Rapper Lil Wayne. Er milderte demnach außerdem die Strafen von 70 weiteren Personen ab.

Ein anderer prominenter Gefängnisinsasse geht dagegen wohl leer aus: Trotz der zahlreichen Bemühungen seines Teams wurde "Tiger King"-Star Joe Exotic (57) offenbar nicht von Trump begnadigt".

Bannon ist Mitgründer der Internetplattform "Breitbart" und gehört zu den einflussreichsten Stimmen im ultra-konservativen Lager der US-Politik. Er war im Sommer festgenommen worden wegen Vorwürfen, Geld aus einer Online-Spendenaktion für den Bau einer Mauer zu Mexiko abgezweigt zu haben. Er stellt sich als Opfer politischer Verfolgung dar. Das Gerichtsverfahren in dem Fall sollte im Mai 2021 beginnen.

Bannon war einst einer der engsten Vertrauten von Trump und an dessen Wahlsieg 2016 beteiligt, um anschließend Stratege im Weißen Haus zu werden. Der Sender CNN hatte zuvor gemeldet, Trump habe in den letzten Stunden seiner Amtszeit die Entscheidung getroffen, Bannon zu begnadigen. Dem 67-Jährigen wird ein massgeblicher Anteil am damals überraschenden Erfolg Trumps zugeschrieben.

Der frühere Chefstratege Bannon war wegen Betrugs angeklagt worden. Kurz vor Weihnachten hatte er bereits mehrere loyale Weggefährten begnadigt, darunter den einstigen Leiter seines Wahlkampfteams, Paul Manafort. Dwayne Michael Carter Jr., habe "Großzügigkeit durch sein Engagement für eine Vielzahl von Wohltätigkeitsorganisationen, einschließlich Spenden an Forschungskrankenhäuser und eine Reihe von Lebensmittelbanken" gezeigt, hieß es als Begründung für die Begnadigung. Dem 38-Jährigen drohten bis zu zehn Jahre Gefängnis, nachdem er sich im Dezember in Florida wegen illegalen Waffenbesitzes schuldig bekannt hatte. Verurteilte Straftäter dürfen in den USA keine Waffe tragen.

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