Niederlande geschockt von Corona-Krawallen

Krawalle bei Protesten gegen Ausgangssperre in Niederlanden

Bei Protesten gegen verschärfte Corona-Einschränkungen sind in mehreren niederländischen Städten am Sonntag Krawalle ausgebrochen. "Das hat nichts mit Protesten zu tun, das ist kriminelle Gewalt, und wir werden sie als solche behandeln", sagte Rutte am Montag vor seinem Amtssitz in Den Haag zu Journalisten. Die Polizei musste in mindestens zehn Städten eingreifen, darunter Den Haag, Tilburg, Venlo, Helmond, Breda, Arnheim und Apeldoorn. Diese Aktien sollten Sie im Depot haben. Hunderte Demonstrantinnen und Demonstranten hatten nach Polizeiangaben gegen die Corona-Massnahmen protestiert und die Polizei mit Feuerwerkskörpern und Steinwürfen angegriffen.

Schon am Samstagabend begannen erste Ausschreitungen: In der Kleinstadt Urk hatten Jugendliche nach Informationen von Spiegel-Online ein Corona-Testzentrum des Gesundheitsamts in Brand gesteckt. Erst gegen Mitternacht kehrte nach Mitteilungen der Einsatzkräfte an den meisten Orten Ruhe ein.

Zuvor hatte die Polizei bereits in Amsterdam und Eindhoven mit Wasserwerfern vorab verbotene Demonstrationen beendet. "Wenn man auf diese Weise das Land in Brand steckt, dann ähnelt das einem Bürgerkrieg".

Über die sozialen Netzwerke war zu Protesten gegen die Ausgangssperre aufgerufen worden. Dazu gehörten Corona-Leugner, Fußball-Hooligans und Neo-Nazis.

Krawalle bei Protesten gegen Ausgangssperre in Niederlanden

Am Samstagabend war erstmals seit Beginn der Corona-Pandemie eine Ausgangssperre in Kraft getreten. Sie soll zunächst bis zum 9. Februar in Kraft bleiben und bei der Eindämmung der besonders ansteckenden Coronavirus-Variante helfen, die zuerst in England festgestellt worden war. Verstöße werden mit Geldbußen von 95 Euro bestraft.

Zwar war die Zahl der Neuinfektionen in den Niederlanden zuletzt rückläufig. Insgesamt haben die Niederlande bisher 944.000 Positiv-Tests verzeichnet. Den Verdächtigen im Alter zwischen 30 und 34 Jahren werden nach Angaben der Polizei ein "Angriff auf die Regierung" und Gewaltandrohung angelastet.

In Dänemark wurden am Wochenende drei Männer festgenommen, die für die Verbrennung einer Puppe mit Bezug auf Ministerpräsidentin Mette Frederiksen während Protesten gegen die Corona-Restriktionen verantwortlich gemacht werden.

In Eindhoven trieb die Polizei Hunderte Demonstranten mit Tränengas auseinander, wie der Regionalsender Omroep Brabant berichtete. Sie riefen "Freiheit für Dänemark, wir haben genug!". Trotz der wütenden Sprechchöre verlief die Demonstration überwiegend friedlich. Dort setzten Randalierer einen Bus in Brand und versuchten, ein Gebäude der Feuerwehr zu stürmen. Viele Strengreligiöse befolgen die Regeln zur Pandemie-Bekämpfung nicht.

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