H&M will in Deutschland 800 Stellen streichen

Eine H&M-Filiale in Köln

Der schwedische Modehändler Hennes & Mauritz will in Deutschland rund 800 Stellen streichen. Das entspreche rund fünf Prozent aller Beschäftigen des Unternehmens in der Bundesrepublik, sagte eine Unternehmenssprecherin. H&M versuche, den Stellenabbau über.

Schließen Sie jetzt den kostenfreien Probemonat ab (anschließend 7,90 €/Monat), um diesen Artikel zu lesen. Dort heißt es weiter, dass vor allem Eltern und Mütter vom Stellenabbau betroffen seien. Sollten sie allerdings zum Arbeitsplatz zurückkehren, stünden sie nicht mehr unter diesem Schutz.

Der ausformulierte Vorschlag der H&M-Geschäftsführung für das Freiwilligenprogramm, der "Business Insider" vorliegt, nennt Mitarbeiter, die sich in Elternzeit befinden, als prädestinierte Gruppe für das Programm.

"H&M-Deutschlandchef Thorsten Mindermann verhält sich wie ein Unternehmenspatriarch, der Entscheidungen über die Köpfe von Frauen hinweg trifft", sagte Cosimo-Damiano Quinto von der Gewerkschaft Verdi dem "Business Insider". Der Nettoumsatz der H&M-Gruppe sank weltweit im Geschäftsjahr von Dezember 2019 bis November 2020 um 18 Prozent auf rund 187 Milliarden schwedische Kronen (etwa 18,3 Mrd Euro).

Related:

Comments

Latest news

Prozent für CDU-Chef in Briefwahl: Gestärkter Vorsitzender, gespaltene Partei
Laschet , Merz und Röttgen hatten aber schon vorab versichert, dass sie das Ergebnis der Online-Abstimmung akzeptieren wollten. Laschet könne in diesen schwierigen Zeiten nicht nur eine Partei, sondern auch eine Gesellschaft zusammenhalten.

Joe Biden: Angela Merkel lädt neuen US-Präsidenten nach Deutschland ein
In einem ersten Telefongespräch hat Bundeskanzlerin Angela Merkel den neuen US-Präsidenten Joe Biden zu einem Deutschlandbesuch eingeladen.

Donald Trumps Anwalt: Klage gegen Rudy Giuliani wegen US-Wahl
Das Unternehmen stellt Wahlmaschinen zur Stimmabgabe und Software zur Verarbeitung von Wahlergebnissen her. Er erwäge eine Gegenklage gegen das Unternehmen.

Italien - Ministerpräsident Conte will zurücktreten
Italiens Ministerpräsident Conte will morgen in einer Kabinettssitzung seinen Rücktritt anbieten. Diese solle auch die Unterstützung einiger gemäßigter Abgeordneter des Mitte-Rechts-Lagers haben.

Oxfam-Bericht: Corona-Pandemie verschärft die soziale Ungleichheit
Die Hilfsorganisation befürchtet, dass sich die Ungleichheit auch bei der Bereitstellung von Corona-Impfstoffen zeigen wird. So konnten die tausend reichsten Menschen der Erde ihre Verluste in der Pandemie innerhalb von neun Monaten ausgleichen.

Other news