Empfehlung auch für Ältere? Impfgremium berät über AstraZeneca-Vakzin

Der Impfstoff von Astrazeneca

Die EU-Kommission hat den AstraZeneca-Impfstoff daraufhin am Freitagabend zugelassen.

Grundsätzlich ist der neue Coronavirus-Impfstoff mit der EMA-Entscheidung in der EU für alle Menschen ab 18 Jahren freigegeben. Die EU-Kommission erteilte eine Zulassung, wie Kommissionschefin Ursula von der Leyen mitteilte. Astrazeneca hatte in der vergangenen Woche bekanntgegeben, der EU wegen Produktionsproblemen in dem Werk in nächster Zeit deutlich weniger Impfstoff liefern zu können als vorgesehen. Die Europäische Arzneimittelagentur EMA könnte heute dafür grünes Licht geben. "Wie bekannt, gibt es keine belastbaren Daten bezüglich Wirkung und Verträglichkeit des AstraZeneca-Impfstoffs für Personen ab 65 Jahren", hielt PVÖ-Präsident Peter Kostelka in einer Presseaussendung fest.

In Großbritannien wird das Präparat, das Astrazeneca gemeinsam mit der Universität Oxford entwickelt hat, bereits seit Anfang Januar großflächig eingesetzt. Der Impfstoff von Astrazeneca gilt als besonders preiswert und handlich für Massen-Impfungen.

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Anders als die Ständige Impfkommission in Deutschland entschieden sich die EMA-Experten gegen eine Altersbeschränkung. Zur Begründung hieß es, es bestünden gewisse Unsicherheiten über die Wirksamkeit des Mittels bei älteren Menschen, da diese Altersgruppe bei den klinischen Test nur schlecht vertreten gewesen sei.

Erteilt wurde eine bedingte Marktzulassung.

Bei einer bedingten Zulassung ist der Hersteller verpflichtet, auch danach noch Daten, etwa zur Langzeitwirkung, an die EMA zu übermitteln. Es wäre damit der dritte in der Europäischen Union zugelassene Covid-19-Impfstoff nach den Mitteln von Biontech/Pfizer und Moderna.

Ungelöst sind die Lieferprobleme bei Astrazeneca. Die EU versucht die Firma seither zu bewegen, die Kürzung zumindest zum Teil zurückzunehmen. Die EU hat insgesamt 400 Millionen Impfdosen geordert.

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