Impfstoffstreit - Astrazeneca-Vertrag mit der EU veröffentlicht

Hand hält Fläschchen mit Corona Impfstoff von Astrazeneca

Tatsache ist, dass in der zulassungsrelevanten Studie nur relativ wenige Personen über 55 Jahre den Impfstoff erhalten hatten.

Am Montag werden neben möglichen Lockerungen des Lockdowns auch die Entscheidungen des Nationalen Impfgremiums mit den Landeshauptleuten diskutiert und die weitere Vorgehensweise bei der Impfplanung abgestimmt, kündigten Kurz und Anschober an. Die EMA hat auf eine Einschränkung für die Anwendung bei älteren Menschen verzichtet. "65-plus bewusst nicht aufgebürdet werden".

Die EU-Kommission veröffentlicht einen Rahmenvertrag mit dem Impfstoff-Hersteller Astrazeneca. Das Präparat von Astrazeneca solle jedoch im Gegensatz zu den bereits zugelassenen mRNA-Impfstoffen von Biontech/Pfizer und Moderna "in den einzelnen Stufen jeweils nur den Personen angeboten werden, die 18 bis 64 Jahre alt sind".

Für NEOS forderte Gesundheitssprecher Gerald Loacker einen "Impfkrisengipfel" noch am Montag und warnte vor einem weiteren "Pseudogespräch, das hauptsächlich der Inszenierung dieser Bundesregierung dient und bei dem die Opposition nur darüber informiert wird, dass die Regierung keinen Plan hat". "Aber sie wollen genau wissen wer, wann, wie, wo und geimpft werden kann". Die europäische Arzneimittelagentur (EMA) hatte zuvor die Zulassung des Coronaimpfstoffs in der EU ohne Altersbeschränkung empfohlen. Bei Studien im Rahmen des Zulassungsverfahrens waren nur acht Prozent aus dieser Personengruppe als Probanden eingebunden. Der Funke-Mediengruppe sagte sie, für über 65-Jährige müssen nun umgehend alternative Impfstoffe beschafft werden.

In Italien wird es nur bis 55 Jahre empfohlen.

Zur Begründung erklärte die Behörde, es bestünden "gewisse Unsicherheiten" über die Wirksamkeit des Mittels bei älteren Menschen, da diese Altersgruppe bei den klinischen Test nur "schlecht vertreten" gewesen sei.

Falls der Impfstoff in Österreich nicht für Menschen über 65 Jahren eingesetzt werden soll, könnte das den gesamten Impfplan des Landes durchkreuzen. Ein Vorgehen wie das der EMA, zugleich mit einer generellen Empfehlung eine Art Warnung auszusprechen, befände sich "nicht im Katalog der STIKO-Möglichkeiten". In Österreich will das Nationale Impfgremium bis Sonntag eine Empfehlung abgeben, welchen Altersgruppen das Vakzin verabreicht werden soll.

Trotz zuvor von anderen Experten, unter anderem der deutschen Ständigen Impfkommission, geäußerten Bedenken empfehlen die EMA-Experten die Zulassung für Menschen aller Altersstufen ab 18 Jahren.

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