Weiterer Corona-Impfstoff mit Studienergebnissen - 66 Prozent Wirkung

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Der nächste Impfstoff gegen das Coronavirus ist in der Pipeline: Janssen, die Pharma-Sparte von Johnson & Johnson, präsentiert einen Zwischenstand der Phase-III-Studie.

Die Studie umfasste rund 44.000 Teilnehmerinnen und Teilnehmer auf drei Kontinenten. Zudem muss der Impfstoff auch nicht extrem tief gekühlt werden. J&J kündigte an, in der kommenden Woche eine Notfallzulassung in den USA zu beantragen.

Auch gegen die in Südafrika zuerst entdeckte Variante sei der Impfstoff wirksam, hieß es. Die US-Gesundheitsbehörde FDA hatte im vergangenen Jahr einen Mindestwert von 50 Prozent für eine mögliche Zulassung festgelegt. Schwere Erkrankungen vermeide der Impfstoff gar zu 85 Prozent, erklärte das Unternehmen am Freitag nach Abschluss seiner klinischen Studien der Phase 3 mit insgesamt knapp 44.000 Teilnehmern. Im Gegensatz zu den Impfstoffen von Biontech/Pfizer und von Moderna handelt es sich um einen Vektorimpfstoff, der bei Kühlschranktemperatur transportiert und gelagert werden kann.

Der Impfstoff basiert anders als der der Konkurrenz nicht auf einer völlig neuen Technologie, sondern auf einem normalen Erkältungsvirus. Auch die EU hat einen Vertrag mit Johnson & Johnson über 200 Millionen Dosen plus einer Option auf weiteren 200 Millionen Dosen abgeschlossen.

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