Heftiges Erdbeben in Fukushima

Der Inhaber eines Spirituosengeschäfts räumt nach einem starken Erdbeben in seinem Geschäft auf

Ein Erdbeben im Nordosten Japans weckt Erinnerungen an die Katastrophe vor fast genau zehn Jahren.

Ein schweres Erdbeben hat am späten Samstagabend (Ortszeit) den Nordosten Japans erschüttert. Mehr als zehn Menschen wurden verletzt. Es bestehe keine Gefahr durch einen Tsunami, gab die Wetterbehörde bekannt. Geologen gaben zunächst eine Stärke von 7,0 bis 7,1 an. Diese Werte werden oft später korrigiert.Das Beben ereignete sich um 23.07 Uhr Ortszeit (15.07 Uhr deutscher Zeit) an der Ostküste nahe von Fukushima.

Vor fast zehn Jahren hatten ein Beben und ein damit einhergehender Tsunami ein Atomkraftwerk in der Region beschädigt. Berichte über Schäden oder Verletzte gab es von dort zunächst nicht. Das Erdbebenzentrum lag vor der Provinz Fukushima in einer Tiefe von 60 Kilometern. Rund 18 500 Menschen starben. Im Atomkraftwerk Fukushima Daiichi kam es in der Folge zu Kernschmelzen. In seinem Haus seien Bilder von den Wänden gefallen. Die Erschütterung vom Samstag ließ auch im Großraum Tokio die Gebäude lange Zeit schwanken.

Der Inhaber eines Spirituosengeschäfts räumt nach einem starken Erdbeben in seinem Geschäft auf
1 Der Inhaber eines Spirituosengeschäfts räumt nach einem starken Erdbeben in seinem Geschäft auf

Aus der Atomruine Fukushima aber gab es keine Berichte über weitere Schäden. Regierungschef Yoshihide Suga wies in der Nacht seine Regierung an, schnellstens mögliche Schäden zu erfassen, falls nötig Rettungsmaßnahmen einzuleiten und die Bürger zügig zu informieren.

Japan gehört zu den am stärksten von Erdbeben gefährdeten Ländern weltweit.

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