AstraZeneca-Impfstoff hat die meisten Nebenwirkungen

AstraZeneca-Impfungen in Teilen Schwedens gestoppt

Als weitere Nebenwirkungen werden demnach vorübergehende lokale und systemische Reaktionen wie Schmerzen und Empfindlichkeit an der Injektionsstelle, leichte bis mäßige Kopfschmerzen, Müdigkeit, Schüttelfrost, Fieber, Unwohlsein und Muskelschmerzen angegeben. Insgesamt seien am Freitag und Samstag 194 Mitarbeiter:innen mit der Vakzine von AstraZeneca geimpft worden, das berichtete die "Neue Westfälische". Die Beschwerden über negatives Wohlbefinden nach einer Impfung beginnen sich zu häufen - auch in Deutschland.

Der Corona-Impfstoff des schwedisch-britischen Pharmaunternehmens AstraZenecaist trotz bisheriger Kritikenin über 50 Ländern auf vier Kontinenten zugelassen.

Im schwedischen Sörmland kam es zu einer Häufung von Nebenwirkungen beim Personal zweier Krankenhäuser. Niemand habe aber mit Komplikationen in eine Klinik gemusst, sagte Scholz. Besonders häufig seien fieberhafte Symptome aufgetreten. "Wir stoppen die Verabreichung bis auf Weiteres, um das zu Ganze zu untersuchen, und um Personalmangel zu verhindern", so Magnus Johansson, Medizinverantwortlicher aus der Region, gegenüber SVT.

Beim AstraZeneca-Impfstoff zählen Abgeschlagenheit, Kopfschmerzen und Krankheitsgefühle zu den häufigsten Nebenwirkungen. Sie schrieb auch, dass im Kreis Minden-Lübbecke es in der vergangenen Woche zu einem ähnlichen Fall im Rettungsdienst gekommen war. Die Impfreaktion etwa bei den in Emden berichteten Fällen sei "überhaupt nicht unerwartet", sagte der Erlanger Infektionsimmunologe Christian Bogdan.

Während die Quote an Patienten mit Nebenwirkungen bei den ersten Untersuchungen nur bei knapp zehn Prozent lag, scheint sie nun doch deutlich höher zu sein: "Es scheint einen größeren Anteil an Nebenwirkungen gegeben zu haben als erwartet".

Sein Konzern werde das nun genau untersuchen, versprach er im Sender SVT. Der Impfstoff wurde laut Hidini "inzwischen vielen Millionen Menschen auf der ganzen Welt und sogar in klinischen Studien verabreicht, und dort haben wir keine wirklich schwerwiegenden Nebenwirkungen gesehen".

Von AstraZeneca selbst kommt allgemeine Entwarnung.

Das Unternehmen meint außerdem, dass die Reaktionen beim Verimpfen der zweiten Dosis vermutlich geringer ausfallen werden.

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