Buckingham-Palast: Prinz Harry und Meghan erklären finalen Rückzug

Prinz Harry und Herzogin Meghan könnten der britischen Krone mit ihrem Interview bei Oprah Winfrey Schaden zufügen. Wie weit wird das Herzogspaar gehen

Prinz Harry und seine Frau Meghan werden nicht mehr zu ihren royalen Pflichten im britischen Königshaus zurückkehren.

Das bestätigte der Buckingham-Palast nach einem Gespräch zwischen Queen Elizabeth II. und ihrem Enkel. Der Herzog und die Herzogin von Sussex hatten in den vergangenen Monaten ihre geschäftlichen Aktivitäten in ihrer Wahlheimat USA ausgeweitet.

Palast-Insider mutmaßten jedoch bereits, dass auch wegen lukrativer Deals mit den Streamingriesen Netflix und Spotify eine Rückkehr in die Reihen der Royals nahezu ausgeschlossen sei.

Meghan und Harry werden eine 90-minütige "intime Unterhaltung" mit Oprah Winfrey führen, ließ der Sender CBS verlauten.

Geschäfte mit Hollywood, eine TV-Beichte über das eigenen Privatleben - all das verträgt sich nicht mit dem Dienst für das Königshaus. Und so verkündeten nun beide Seiten, dass der vor knapp einem Jahr verkündete Abschied des Paares aus allen (Ehren) Ämtern final ist.

Suche Oprah im Mai 2018 auf der Hochzeit von Meghan Markle und Prinz Harry. Das würde bedeuten, dass Prinz Harry seine drei verbliebenen militärischen Ehrentitel und möglicherweise auch seine Schirmherrschaften bei der Rugby Football Union, der Rugby Football League und dem London Marathon Charitable Trust verlieren würde. Konsequenz am Rande: Die prächtigen Ehrenuniformen, die der Prinz bei offiziellen Anlässen trug, dürften somit wohl auch Geschichte sein. "Große Meinungsverschiedenheiten" soll es dem Blatt zufolge hingegen bezüglich Meghans Schirmherrschaft über das Nationaltheater geben, diese übergab ihr die Queen im Jahr 2019 höchstpersönlich, nachdem sie die Monarchin selbst 45 Jahre lang innehatte. Details sollen noch bekannt gegeben werden. Trotzdem scheinen die beiden von ihren königlichen Pflichten immer wieder eingeholt zu werden - Queen Elisabeth hat deshalb sogar ein Notfall-Treffen geplant.

Nur wenige Minuten nach der Publikation der Palast-Stellungnahme veröffentlichten auch Prinz Harry und seine Frau einen eigenen Text zu der Entscheidung, in dem exakt diese Vorbehalte Widerhall finden. "Wir alle können ein Leben der Verpflichtung leben".

Zuletzt hatte das Herzogenpaar mit einer sehr privaten Meldung Schlagzeilen gemacht: Die Herzogin erwartet nach einer Fehlgeburt ihr zweites Kind.

Das Herzogspaar wird mit TV-Legende Oprah Winfrey, einer Freundin von Meghan, über den Eintritt der US-amerikanischen Schauspielerin in die britische Königsfamilie sprechen. Stattdessen zogen sich Harry und Meghan im März 2020 offiziell von ihrer Rolle als "Senior Royals" zurück und kündigten an "finanziell unabhängig" werden zu wollen.

Nach einem Jahr sollte die temporäre Vereinbarung noch einmal von beiden Seiten überprüft - und eine endgültige Lösung gefunden werden.

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