Coronavirus in den USA: Neue Mutante breitet sich in Kalifornien aus

Forscher haben eine neue Corona Variante in Kalifornien entdeckt

In den USA breiten sich zwei weitere Mutanten des Coronavirus aus, die ebenfalls ansteckender und auch aggressiver zu sein scheinen als der ursprüngliche Erreger.

Das Coronavirus gibt keine Ruhe: Zu den schon bekannten Varianten aus Großbritannien, Südafrika und Brasilien gesellt sich jetzt eine neue Corona-Mutation aus Kalifornien hinzu.

US-Wissenschaftler haben sich besorgt über eine Coronavirus-Variante in Kalifornien gezeigt.

"Ich wünschte, ich hätte bessere Nachrichten - dass diese Variante komplett unbedeutend ist", erklärte der Virologe Charles Chiu im Gespräch mit der "New York Times". Die "B.1.427/B.1.429" genannten Variante habe sich bisher vor allem in Kalifornien verbreitet, sei aber auch schon in anderen Bundesstaaten und anderen Ländern weltweit gefunden worden. "Aber leider müssen wir einfach den Ergebnissen der Wissenschaft folgen".

Zwei Teams - vom California Institute of Technology und von der Columbia University - haben nun Studien zu der neuen Mutante erstellt, die aber noch nicht in einer wissenschaftlichen Fachzeitschrift veröffentlicht wurden und auch nicht von anderen Forschenden bewertet sind.

Auch in New York soll sich eine neue Variante verbreiten, berichten US-Medien. Sie wurde im November entdeckt und macht mittlerweile eine von vier untersuchten Proben in der Metropole aus, berichtet die "New York Times". "Aber davon zu wissen ist gut, denn so können wir vielleicht etwas dagegen tun". Der Immunologe Nussenzweig von der Rockefeller University äußerte in der NYT die Sorge, dass die Mutante Impfungen abschwächen könnte und dass auch Menschen erkranken könnten, die bereits eine Infektion hinter sich hätten.

"Diese Variante ist wirklich besorgniserregend". Auch ergaben weitere Untersuchen, dass von 324 Covid-19-Patienten, die die Variante in sich trugen, im Vergleich zu Patienten mit anderen Virusstämmen 4,8 Mal häufiger auf der Intensivstation behandelt werden mussten und mehr als elfmal häufiger starben. Eine davon ist bereits veröffentlicht, die andere noch nicht. Die wissenschaftliche Überprüfung steht für beide noch aus.

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