Düsseldorf/Köln: NRW holt bis Ostern alle Schüler in die Klassen zurück

Mundschutzmaske hängt an einem Schülertisch während des Präsenzunterrichts

Nach den Worten von Brandenburgs Bildungsministerin und KMK-Vorsitzenden Britta Ernst sollen noch im März alle Schüler wieder in die Schule gehen können.

Kein Schüler solle dabei länger als eine Woche ohne Präsenzunterricht sein. "In der Kultusministerkonferenz sind wir uns einig: Wir wollen, dass noch im März alle Schülerinnen und Schüler wieder zur Schule gehen - auch wenn es im Regelfall erst mal Wechselunterricht sein wird", sagte die SPD-Politikerin dem Redaktionsnetzwerk Deutschland (RND/Freitag). Auch die Abschlussjahrgänge hatten am 22. Februar bereits zu den ersten Rückkehrern gehört. Geplant sei für die beiden Wochen bis zu den Osterferien ein eingeschränkter Präsenzunterricht im Wechselmodus, schrieb das NRW-Schulministerium am Freitag in einer Mail an die Schulen. Das umfasst auch die Berufskollegs. "Ab dem 15. März 2021 gilt voraussichtlich bis zum Schuljahresende für alle Bildungsgänge und Jahrgangsstufen, dass Unterricht auch wieder in Präsenz aufgenommen wird".

Wiesbaden - Hessen plant ungeachtet eines Appells der Präsidentin der Kultusministerkonferenz bis zu den Osterferien keine weiteren Öffnungs- oder Lockerungsschritte in den Schulen. "Einige Bundesländer, in denen die Inzidenzwerte sehr niedrig sind, werden sich auch für Präsenzunterricht entscheiden". Ein regulärer Ganztagsbetrieb finde bis zu den Osterferien nicht statt.

Nach wochenlangem coronabedingtem Distanzunterricht solle für die neuen Schulrückkehrer "zunächst nicht die Leistungsüberprüfung im Mittelpunkt der ersten Präsenzunterrichtstage stehen". Wichtig seien die Aufarbeitung der Erfahrungen der vergangenen Wochen, aber auch eine "Vorbereitung auf einen zunehmenden Präsenzunterricht nach den Osterferien".

Es sollten in der Sekundarstufe I grundsätzlich konstante Lerngruppen gebildet werden.

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