Sieben-Tage-Inzidenz steigt auf 68

5011 Menschen haben sich binnen eines Tages mit Corona infiziert

So wurden am Montag mit 5011 Corona-Neuinfektionen merklich mehr gemeldet als am Montag vergangener Woche (4732).

Berlin: Die Corona-Sieben-Tage-Inzidenz ist in Deutschland erneut gestiegen. Insgesamt geht das Institut laut der vorläufigen Zahlen derzeit von rund 124.000 aktiven Corona-Fällen mit Nachweis aus, das sind etwa 100 mehr als vor einer Woche.

Das Sieben-Tage-R vom Sonntagabend lag laut RKI-Lagebericht bei 1,06 (Vortag 1,06). Zudem wurden innerhalb von 24 Stunden 255 weitere Todesfälle verzeichnet. Da es sich für den heutigen Tag um vorläufige Zahlen handelt, könnten diese später noch vom RKI korrigiert werden. Darin können auch Todesfälle enthalten sein, die schon einige Zeit zurückliegen. Das bedeutet, dass 100 Infizierte rechnerisch mehr als 100 weitere Menschen anstecken - ein anhaltend über 1 liegender Wert gilt darum als Signal für eine Zunahme beim Infektionsgeschehen. Bei den binnen 24 Stunden registrierten Neuinfektionen war mit 33.777 am 18. Dezember der höchste Wert gemeldet worden - er enthielt allerdings 3500 Nachmeldungen.

Da am Wochenende nicht alle Gesundheitsämter Daten übermitteln, liegen die Fallzahlen des RKI sonntags und montags in der Regel niedriger als an anderen Wochentagen. Der Wert bildet jeweils das Infektionsgeschehen vor 8 bis 16 Tagen ab. Die Zahl der neuen Ansteckungen in Deutschland war im Januar und Februar über Wochen deutlich zurückgegangen.

Das RKI zählte seit Beginn der Pandemie 2 509 445 nachgewiesene Infektionen mit Sars-CoV-2 in Deutschland. Die tatsächliche Gesamtzahl dürfte deutlich höher liegen, da viele Infektionen nicht erkannt werden.

Auf seiner Internetseite gibt das RKI die Zahl der Menschen in Deutschland bekannt, die bisher ihre Erst- bzw. Die Gesamtzahl der Menschen, die an oder unter Beteiligung einer nachgewiesenen Infektion mit Sars-CoV-2 gestorben sind, stieg auf 72 189.

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