RKI meldet 12.834 Neuinfektionen und 252 weitere Todesfälle | BR24

Zahlreiche Bürger stehen vor einem Corona Schnelltestzentrum in Berlin

Neuinfektionen und eine Sieben-Tage-Inzidenz von 72,4: Seit mehreren Tagen melden die Gesundheitsämter steigende Zahlen. Das geht aus Zahlen des RKI vom Freitag hervor. Die Zahl der Todesfälle erhöhte sich um 252.

Mit dem Wert von 69,1 am Donnerstagmorgen stieg die Sieben-Tage-Inzidenz auch wieder über den Wert von vor genau vier Wochen: Am 11. Februar hatte die Inzidenz noch bei 64,2 gelegen. Die Zahl der neuen Ansteckungen in Deutschland war im Januar und Februar über Wochen deutlich zurückgegangen.

Der Höchststand von 1.244 neu gemeldeten Todesfällen war am 14. Januar erreicht worden. Bei den binnen 24 Stunden registrierten Neuinfektionen war mit 33 777 am 18. Dezember der höchste Wert erreicht worden - er enthielt jedoch 3500 Nachmeldungen.

Das RKI zählte seit Beginn der Pandemie 2 509 445 nachgewiesene Infektionen mit Sars-CoV-2 in Deutschland.

Innerhalb der letzten sieben Tage waren es 1.570 Todesfälle, entsprechend durchschnittlich 224 Todesfällen pro Tag (Vortag: 230). Die Gesamtzahl der Menschen, die an oder unter Beteiligung einer nachgewiesenen Infektion mit Sars-CoV-2 gestorben sind, stieg auf 72 189. Das bedeutet, dass 100 Infizierte rechnerisch 103 weitere Menschen anstecken.

Würde die Zahl der Neuinfektionen auf 100 000 Einwohner in einer Woche die nächsten Tage weiterhin diesen Wert überschreiten, müssten laut Vereinbarung zwischen Bund und Ländern die Geschäfte in Teilen von Rheinland-Pfalz wieder schließen.

Am Donnerstag hatte RKI-Präsident Lothar Wieler noch erklärt, dass er angesichts der zuletzt beobachteten Entwicklung "sehr besorgt" sei.

Die Impfkampagne sei ein Wettlauf gegen das mutierende Virus. "Dutzende, sogar hunderte Patienten" könnten verlegt werden, sagte Gesundheitsminister Olivier Véran am Donnerstag vor Journalisten.

Die ganze Welt spricht über das Coronavirus.

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