DIVI begrüßt Entscheidung der EMA zu Astrazeneca Impfstoff

Die Spritzen können auch wieder mit dem Impfstoff von Astrazeneca aufgezogen werden

Ein Zusammenhang zu den aufgetretenen Thrombose-Fällen könne nicht ausgeschlossen werden. Hinweise darauf, dass die Impfungen die Vorfälle verursacht hätten, hat die EMA aber nicht gefunden. Die EMA hatte im Anschluss eine gründliche Prüfung des umstrittenen Wirkstoffs angekündigt. Er sei wirksam gegen Covid-19. Die Vorteile des Vakzins würden, so die EMA, die Risiken überwiegen. Der CDU-Politiker sagte, Voraussetzung sei eine Aufklärung vor der Impfung über seltene Fälle von Blutgerinnseln. Unterm Strich sehen EMA und das Paul-Ehrlich-Institut (PEI) in Deutschland aber keine unvertretbar höheren Gesundheitsgefahren. Mit einem Tag Vorlauf könne es weitergehen, so ein Sprecher des Landratsamtes noch vor Spahns Pressekonferenz. AstraZeneca sei ein sicherer Impfstoff. "Wir werden genau da weitermachen, wo wir aufgehört haben: Astrazeneca wird den Berufsgruppen zur Verfügung gestellt, bei denen die Impfungen bereits angelaufen sind". Termine, die in diesem Zeitraum durch eine Umbuchung auf einen anderen Impfstoff erhalten werden konnten, bleiben davon unberührt. Bedingung ist, dass sowohl die Terminbestätigung als auch die Bescheinigungen über die aktuelle Impfberechtigung zum Termin mitgebracht werden. Spahn hatte vor einer Woche gesagt, wenn 50.000 Praxen mitmachten und sich auf die geringe Menge von je 20 Impfungen pro Woche beschränkten, bräuchten sie schon eine Million Dosen. Für diesen Zeitpunkt seien bisher noch keine Termine vergeben.

Die eigentlich abgesagten Impftermine zwischen Freitag, 19. März, und Montag, 22. März, werden im Kreisimpfzentrum Lörrach nun doch stattfinden.

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