Forscher haben Thrombose-Ursache bei AstraZeneca gefunden

Astrazeneca-Impfstoff Forscher finden offenbar Thrombose-Ursache. Corona-Impfung Forscher haben jetzt offenbar herausgefunden warum einige der Astrazeneca Impflinge Thrombosen entwickelt haben

Die Astrazeneca-Impfungen in Deutschland laufen wieder an. Demnach löst das Vakzin bei einigen Menschen einen Abwehrmechanismus aus.

Ein Forscherteam der Unimedizin Greifswald könnte die Ursache für Hirnthrombosen nach Astrazeneca-Impfungen gefunden haben. Das berichtet der Sender "NDR 1 Radio MV" am Freitag. Den Ärzten wurden daraufhin Blutproben von sechs Thrombosepatienten zur Verfügung gestellt.

Gemeinsam mit Forschern des deutschen Paul-Ehrlich-Instituts konnten eine Therapie entwickelt werden. Das passiert normalerweise im Körper nur bei einer Wundheilung, wenn das Blut gerinnt und die Wunde verschließt. Betroffenen könne nun ein Wirkstoff verabreicht werden, der gegen die Thrombose hilft. Vorsorglich könne das Mittel allerdings nicht gegeben werden, sondern erst nach der Bildung eines Blutgerinnsels.

Die Unimedizin betonte zudem, der Erfolg sei nur möglich gewesen durch die Zusammenarbeit mit dem Paul-Ehrlich-Institut und anderen europäischen Wissenschaftlern. Die Studienergebnisse sollen noch im Wissenschaftsmagazin "The Lancet" veröffentlicht werden.

Am Montag hatte das Bundesgesundheitsministerium (BMG) die Impfungen mit Astrazeneca gestoppt, weil es anschließend mehr Fälle von Hirnvenenthrombosen gab als statistisch zu erwarten war.

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